Sonntag Reminiszere am 28.02.2021

Mitwirkende:
Beate Trapp (Lektorin),
Regina Henkel (Orgel),
Claus-Jürgen Reihs (Liturg und Prediger)

Glockenläuten und Musik zum Eingang

("Sarabande" von Christoph Graupner (1683 - 1760) arr. K.-P- Chilla)

Eröffnung und Begrüßung

L: Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
G: Amen.
L: Unsere Hilfe steht im Namen des HERRN,
G: der Himmel und Erde gemacht hat.
L: Der HERR sei mit euch!
G: und mit deinem Geist.
Herzlich willkommen zum digitalen Gottesdienst am Sonntag Reminiszere!
Der lateinische Name des zweiten Sonntags in der Passionszeit leitet sich von der Antiphon des Wochenpsalms her: Reminiszere bedeutet so viel wie „erinnere dich!“ Es ist der verzweifelte Ruf des Menschen, dass sich Gott seiner erinnere. Vor allem deshalb, weil der Mensch Gott oft vergisst. Dieses Spannungsverhältnis wird uns in diesem Gottesdienst begleiten.
Ich grüße Sie und euch mit dem Wochenspruch, der über diesem Tag und der heute beginnenden Woche steht: „Gott erweist sein Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ (Röm. 5,8)

Choral: eg 445, 1-4 „Gott des Himmels und der Erden“

Gott des Himmels und der Erden, / Vater, Sohn und Heilger Geist, / der es Tag und Nacht lässt werden, / Sonn und Mond uns scheinen heißt, / dessen starke Hand die Welt und was drinnen ist, erhält:
Gott, ich danke dir von Herzen, / dass du mich in dieser Nacht / vor Gefahr,
Angst, Not und Schmerzen / hast behütet und bewacht, / dass des bösen Feindes List / mein nicht mächtig worden ist.
Hilf, dass ich mit diesem Morgen / geistlich auferstehen mag / und für meine Seele sorgen, / dass, wenn nun dein großer Tag / uns erscheint und dein Gericht, / ich davor erschrecke nicht
Führe mich, o Herr, und leite / meinen Gang nach deinem Wort; / sei und bleibe du auch heute / mein Beschützer und mein Hort. / Nirgends als bei dir allein / kann ich recht bewahret sein.

Vorbereitungsgebet

Gott, Quelle der Barmherzigkeit, Wasser des Lebens, ich komme an diesem Morgen zu dir: durstig und ausgetrocknet durch mein Tun und mein Lassen. Meine Verärgerung über die Einschränkungen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt; meinen Frust darüber, dass ich nicht mehr selbst Herrin und Herr in meinem eigenen Lebenshaus bin; meine Enttäuschung darüber, dass es noch immer keine verlässliche und belastbare Perspektive gibt. Der Mund ist mir trocken geworden, die Gedanken kreisen nur noch um das Virus und mich, das Mitgefühl im Herz verschrumpelt zu einem Stein.
Ich bitte dich: dass mich neu Kraft finden bei dir. Fülle mich neu mit deiner Gnade, vergib mir meine Fehler, meine Selbstgerechtigkeit, meine Sünde. Fließe neu in mein Leben, flute du die Kammern meines Herzens und lass dich in meinem Reden und Handeln erkennen. Dir sei Lob in Ewigkeit, amen.

Psalmgebet

Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, /
die von Ewigkeit her gewesen sind.

Nach dir, HERR, verlangt mich.
Mein Gott, ich hoffe auf dich;

lass mich nicht zuschanden werden,
dass meine Feinde nicht frohlocken über mich.

Denn keiner wird zuschanden, der auf dich harret;
aber zuschanden werden die leichtfertigen Verächter.

HERR, zeige mir deine Wege
und lehre mich deine Steige!

Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich!
Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich.

Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte,
die von Ewigkeit her gewesen sind.

Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend und meiner Übertretungen, gedenke aber meiner nach deiner Barmherzigkeit, HERR, um deiner Güte willen!

Der HERR ist gut und gerecht;
darum weist er Sündern den Weg.

Er leitet die Elenden recht
und lehrt die Elenden seinen Weg.

Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, /
die von Ewigkeit her gewesen sind.
Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit, amen.

Lesung

Der Predigttext für diesen Sonntag steht im Buch des Propheten Jesaja im 5. Kapitel: Dort erklingt aus dem Munde des Propheten ein Led:
Wohlan, ich will von meinem lieben Freunde singen, ein Lied von meinem Freund und seinem Weinberg. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fetten Höhe. Und er grub ihn um und entsteinte ihn und pflanzte darin edle Reben. Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kelter und wartete darauf, dass er gute Trauben brächte; aber er brachte schlechte. Nun richtet, ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Judas, zwischen mir und meinem Weinberg! Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg, dass ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er denn schlechte Trauben gebracht, während ich darauf wartete, dass er gute brächte? Wohlan, ich will euch zeigen, was ich mit meinem Weinberg tun will! Sein Zaun soll weggenommen werden, dass er kahlgefressen werde, und seine Mauer soll eingerissen werden, dass er zertreten werde. Ich will ihn wüst liegen lassen, dass er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und will den Wolken gebieten, dass sie nicht darauf regnen. Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing. Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch, auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit.

Predigt

Gnade sei mit euch und Frieden von G’tt, unserem Vater, und unserem Herrn und Heiland Jesus Christus, amen.

Liebe Gemeinde!

Aber er brachte schlechte.

Das gibt’s doch gar nicht! Man bedenke:
Der Weinberg lag auf einer fruchtbaren Höhe.
Sein Boden war mühsam entsteint worden.
Aus den Steinen war eine schützende Mauer errichtet worden;
Die Erde war mit Spaten und Hacke bearbeitet worden,
vorzügliche Weinstöcke waren gepflanzt worden
das ganze Gut wurde von einem eigens errichteten Turm aus bewacht,
Es war alles getan, was ein Winzer hatte tun können. Es war alles bereit. Jetzt muss der Weinberg nur noch zeigen, dass er – ein guter Weinberg ist. Er muss jetzt nur noch gute Trauben bringen. Doch der Weinberg hält nicht, was der Winzer sich am Anfang von ihm versprochen hatte: Kaum Trauben. Bittere Trauben. Ungenießbare Ernte. Die ganze Arbeit: umsonst. Vergebliche Liebesmüh.

Das gibt’s doch gar nicht! Doch – Im Königreich Juda zur Zeit des Propheten Jesaja!
Des Herrn Zebaoth Weinberg ist das Haus Israel und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing. Das Lied des Propheten handelt von G’ttes Liebe zu seinem Volk. Es hatte alles, um die Erwartungen seines G’ttes zu erfüllen. Denn G’tt hatte das Gesetz gegeben. Und das Gesetz war vom ursprünglichen Zweck her eine Wohltat, eine Lebenshilfe. Das Gesetz sorgte dafür, dass es sich leben ließ. Für alle im Volk Israel. Aber es gab Menschen, denen das wohltuende Gesetz vorenthalten wurde: den Armen und den Schwachen. Den Habenichtsen und den Hilflosen. Denen, die am stärksten auf das Gesetz angewiesen waren, wurde das Gesetz zum Nachteil ausgelegt: Man wartet auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch; auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit. Weil mit der göttlichen Gabe des Gesetzes Schindluder getrieben wurde, weil mit dem Gesetz einseitig die Armen unterdrückt wurden, schrien die Opfer zu G’tt in ihrer Not: Erinnere dich unser! Gedenke unser! Setze wieder ins Recht, die ins Unrecht gesetzt wurden! Nur Schreie, Schreie der Hilflosigkeit, Schreie der Not, Klage des Unrechts, all das muss G’tt hören. Und darum sein Zorn über das Königreich Juda.

Das gibt’s doch gar nicht! Doch – in der christlichen Gemeinde gibt’s das auch! Wir sind keinen Deut besser. Wir können nicht antijudaistisch oder antisemitisch argumentieren, das sei ja alles nur das böse Volk Israel, das mit dem guten Willen G’ttes nichts angefangen hätte! Wehe uns, wenn wir so dächten, denn dann würden wir den andauernden Bund G’ttes mit seinem Volk nicht anerkennen.
Fassen wir uns an die eigene Nase und prüfen uns: bringen wir reichlich Frucht? Bringen wir gute, süße Trauben, aus denen Wein gekeltert werden kann? Die wichtige Erkenntnis darin ist: wir sind nicht die Gäste am Tisch im Weingartenrestaurant, wir sind nicht die, die sich des Abends auf einen Schoppen verabreden und die Ernte genießen! Die sind wir nicht! Gemeinde ist kein Dienstleistungsbetrieb, wo wir gegen Kirchensteuern eine Taufe, die Konfirmation und die Beerdigung bekommen. Gemeinde ist der Ort, wo wir aus der Zusage der Taufe leben, Kinder erziehen als Ebenbilder G’ttes, im Glauben wachsen und reifen, manche Krisen gemeinsam durchleben und am Ende unseres Lebens (nicht nur, aber dort mit besonderer Intensität!) dankbar feststellen können: so hat G’tt an uns gewirkt. Wir sind der Weinberg. Die gepflanzten Reben. Die, um die sich G’tt gekümmert hat von klein auf, der uns umsorgt und gepflegt hat, der uns Tag um Tag erhält. Und was bringen wir als Frucht?
Unser Gemeindemotto nimmt das Bild von der Gemeinde als Weinberg auf. G’tt hat bei uns alles so bereitet, dass wir nur noch zeigen müssen, dass wir sind: ein Weinberg, der Früchte des Glaubens hervorbringt. Christinnen und Christen, die sich auf G’tt verlassen. Glauben ist keine Eigenschaft, die wir neben anderen haben oder nicht. Glauben ist auch nicht etwas, was wir uns aussuchen könnten oder ablegen könnten, wie ein kratziges Hemd oder eine unmoderne Bluse. Glaube ist eine Haltung, aus der heraus wir unser Leben zur Geltung bringen – oder eben auch nicht.
Nun richtet, ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Judas, zwischen mir und meinem Weinberg! Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er denn schlechte Trauben gebracht, während ich darauf wartete, dass er gute brächte? Wohlan, ich will euch zeigen, was ich mit meinem Weinberg tun will! Sein Zaun soll weggenommen werden, dass er verwüstet werde, und seine Mauer soll eingerissen werden, dass er zertreten werde. Ich will ihn wüst liegen lassen, dass er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und ich will den Wolken gebieten, dass sie nicht darauf regnen.

Erleben wir zurzeit den Zorn G’ttes über uns als Pfarrperson und als Kirchengemeinde? Erleben wir gerade 2021, wie es ist, wenn G’tt zulässt, was Menschen wollen: wenn G‘tt die Menschen sich selbst überlässt, wenn G’tt keinen Handschlag mehr für seinen Weinberg tut. Eine Gemeinde, die sich nicht mehr in G’ttes Gesetzen geborgen fühlt und die sich davon freimacht, die nicht einmal mehr den Sonntag heilighält, sondern auch ihn mit Geld und Kommerz füllt, die gibt G’tt nicht die Ehre und bringt keine Frucht. Eine Gemeinde, die sich nicht mehr um die Gemeinschaft bemüht, die ihre Schwachen vergisst, die ihren diakonischen Auftrag nicht mehr wahrnimmt. Muss man da nicht fürchten, dass es G’tt einfach ekelt, dabei zu bleiben. Muss man da nicht Angst haben, dass G’tt Hacke und Spaten aus der Hand legt, um sich erfolgversprechenden Dingen zuzuwenden?

Gibt‘s doch gar nicht! Doch die Gemeinde gibt es!
Ich glaube, dass wir als einzelne wie als Gemeinde G’ttes Gericht unterworfen sind. Und dass G’tt allen Grund hätte, uns, seinen Weinberg, zu verwerfen. Denn dass wir als einzelne wie als Gemeinde nicht das leben, was G’ttes Willen ist, liegt auf der Hand. Wir bleiben G’tt das Vertrauen und die Liebe schuldig.
Aber dass der schuldige Mensch sich auf G’tt verlassen kann, das ist eine Botschaft, die nicht Jesaja auszurichten hatte, sondern das ist die Botschaft, die mit Christus in die Welt gekommen ist. Mit Christus überlässt G’tt nicht einen einzigen Menschen sich selbst. Mit Christus hat G’tt dem Weinberg seiner Liebe einen Weinstock eingepflanzt, der Frucht bringt. Mit Christus in der Mitte bekommen wir anderen Weinstöcke wieder Gelegenheit dazu, was wir sind zu leben. Mit Christus in der Mitte ist der Anfang gemacht: Er trägt Frucht, und an ihm sollen wir uns orientieren. Wer sich Christus überlässt, der ist nicht verlassen, nicht von G’tt und nicht vom Menschen, sondern hat die Möglichkeit, Frucht zu bringen: süße Trauben der Nächstenliebe, viele Trauben der Gemeinschaft und der Gerechtigkeit. Das ist unser Auftrag. Amen.

Und der Friede G’ttes, welcher höher ist als alle unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, amen.

Orgelmeditation

("I due fiumi" von Ludovico Einaudi (geb. 1955))

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, / den Vater, den Allmächtigen, / den Schöpfer des Himmels und der Erde, /
und an Jesus Christus, / einen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, / empfangen durch den Heiligen Geist, / geboren von der Jungfrau Maria, / gelitten unter Pontius Pilatus, / gekreuzigt, gestorben und begraben, / hinabgestiegen in das Reich des Todes, / am dritten Tage auferstanden von den Toten, / aufgefahren in den Himmel; / er sitzt zur Rechten Gottes, / des allmächtigen Vaters; / von dort wird er kommen, / zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, / die heilige christliche Kirche, / Gemeinschaft der Heiligen, / Vergebung der Sünden, / Auferstehung der Toten / und das ewige Leben. / Amen.

Choral: eg 96, 1-3+6 „Du schöner Lebensbaum des Paradieses“

Du schöner Lebensbaum des Paradieses / gütiger Jesus, Gottes Lamm auf Erden / du bist der wahre Retter unsres Lebens / unser Befreier.

Nur unsretwegen hattest du zu leiden, / gingst an das Kreuz und trugst die Dornenkrone. / Für unsre Sünden musstest du bezahlen / mit deinem Leben.

Lieber Herr Jesus, wandle uns von Grund auf, / dass allen denen wir auch gern vergeben, / die uns beleidigt, die uns Unrecht taten, /selbst sich verfehlten.

Dank sei dem Vater, unserem Gott im Himmel, / er ist der Retter der verlornen Menschheit, / hat uns erworben Frieden ohne Ende, / ewige Freude.
(Text: Dieter Trautwein/Vilmos GYÖNGyösi 1974
Nach dem ungarischen Paradicsomnak te szep elo faja
Von Imre Pecseli Kiraly von 1641
Melodie: Klausenburg 1744
)

Fürbittengebet und Vaterunser

Gott, wir sind, weil du bist. Du gibst unserem Leben Richtung und Sinn. Du begleitest. Du bist Anfang und Ziel unseres Lebens. Du begabst eine jede und einen jeden von uns, einzigartig hast du uns gemacht.
Wir bitten dich, hilf uns, dass wir unser Leben als wertvolles Geschenk erkennen und behutsam mit dem umgehen, was Du uns anvertraut hast. Schenke uns allen Klugheit und Achtsamkeit im Umgang mit denen, die an Covid-19 infiziert sind; lass uns aufmerksam sein für die Belastungen von Kindern und Jugendlichen, die sich im  Moment nicht außerhalb der Familie verwirklichen können; gib uns Mut durch zu halten und Hoffnung auf ein Ende der Pandemie. Öffne unsere Augen und unsere Herzen, dass wir dich auch im Anderen wahrnehmen und uns erfreuen an der Vielfalt deiner Schöpfung, an der Vielzahl deiner geliebten Menschenkinder. Schenke uns Solidarität mit der weltweiten Menschheit, stärke unser Erbarmen mit denen, die von Gewalt betroffen sind.
Gott, in dir sind wir geborgen. Du bietest Sicherheit und Schutz. Du richtest auf, aus Todesangst und Schuldverfallenheit. Du befreist uns aus unseren Gefängnissen der Selbstgerechtigkeit, aus den Blasen der social media, aus den Kreisläufen von Vorwurf und Angriff. Du eröffnest Perspektiven und Räume, neu zu denken, dem Leben zu dienen, Lösungen zu erproben. Du schenkst Hoffnung und Zuversicht, dass es mit uns und unserem Leben wieder gut werden wird. Wir bitten dich, sei bei denen, die um ihres christlichen Glaubens willen angefeindet werden, die Ausgrenzung, Benachteiligung, Verfolgung erleben. Lass sie deine Gegenwart spüren, deinen Beistand erfahren und berge sie in deiner grenzenlosen Liebe.
Gemeinsam beten wir

Vaterunser

Vaterunser im Himmel / geheiligt werde dein Name / dein Reich  komme / dein Wille geschehe / wie im Himmel so auf Erden / Unser tägliches Brot gib uns heute / und vergib uns unsere Schuld / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern / und führe uns nicht in Versuchung / sondern erlöse uns von dem Bösen / denn dein ist das Reich  / und die Kraft / und die Herrlichkeit in Ewigkeit / amen.

Segen

Der HERR segne Dich und behüte Dich,
der HERR lass leuchten Sein Angesicht über Dir und sei Dir gnädig,
der HERR erhebe Sein Angesicht auf Dich und gebe Dir Frieden.
Amen, amen, amen.

Musik zum Ausgang

("Präludium in G-Dur" von Johann Kuhnau (1660 - 1722) arr. K.-P. Chilla)