Ostermontag am 05.04.2021

Mitwirkende:
Lesung(en): Jürgen Engelmann
Musik: Regina Henkel, Gesang: Jürgen Engelmann, Almuth Reihs-Vetter, Claus-Jürgen Reihs
Liturgie: Claus-Jürgen Reihs

Musik zum Eingang

Largo in C (Georg Green, 18. Jh.)

Begrüßung

P:     Im Namen Gottes,
        des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.
G:    Amen.
P:     Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
G:     Der Himmel und Erde gemacht hat.
P:    Der Herr sei mit euch.
G:    Und mit deinem Geist.

Begrüßung mit Wochenspruch
Herzlich willkommen zum digitalen Gottesdienst am Ostermontag! Ostern – das Fest der Auferstehung. Das Fest des Lebens. Das Fest des Staunens und der Freude. So viele Themen zu Ostern. Gut, dass wir zwei Tage feiern dürfen. Auch wenn es unter den Corona-Beschränkungen nur eingeschränkt möglich ist.
So grüße ich Sie und euch mit den Worten des Wochenspruchs, der über dem Osterfest und der Osterwoche steht: „Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“ (Offb. 1,18)

Eingangsgebet
Auferstehung feiern wir. Das fällt uns oft schwer. Wir unterliegen der Schwere des Todes. Corona zieht uns runter. Die Angst vor Infektionen und vor der Zukunft lässt uns schweigen. Depressiv ist unsere Stimmung. Und es wird von Tag zu Tag schlimmer. Das Zutrauen in die politischen Entscheidungen schwindet, das Gefühl verloren zu sein, wächst. So kommen wir an diesem Morgen zu dir, Gott. Wir bitten dich: schenke uns die leichten Flügel der Auferstehung, zieh uns ans Licht, bestärke unsere Zuversicht und lass uns optimistisch nach vorne blicken. Was wir selber tun können gegen die Pandemie, das wollen wir tun. Bei dir sind wir geborgen. Amen.

Lied: eg 100 „Wir wollen alle fröhlich sein“

Wir wollen alle fröhlich sein / in dieser österlichen Zeit, / denn unser Heil hat Gott bereit‘. / Halleluja, halleluja, halleluja. Halleluja, / gelobet sei Christus, Marien Sohn.
Es ist erstanden Jesus Christ / der an dem Kreuz gestorben ist, / dem sei Lob, Ehr* zu aller Frist. / Halleluja, halleluja, halleluja. Halleluja, / gelobet sei Christus, Marien Sohn.
Er hat zerstört der Höllen Pfort, / die Seinen all herausgeführt / und uns erlöst vom ewgen Tod. / Halleluja, halleluja, halleluja. Halleluja, / gelobet sei Christus, Marien Sohn.
Es singt der ganze Erdenkreis / dem Gottessohne Lob und Preis, / der uns erkauft das Paradeis. / Halleluja, halleluja, halleluja. Halleluja, / gelobet sei Christus, Marien Sohn.
Des freu sich alle Christenheit / und lobe die Dreifaltigkeit / von nun an bis in Ewigkeit. / Halleluja, halleluja, halleluja. Halleluja, / gelobet sei Christus, Marien Sohn.
Text: Str. 1: Medingen um 1380, Strophen 2-5 bei Cyriakus Spangenberg 1568 nach resurrexit Dominus 14. Jh. Melodie: Hohenfurt 1430, Böhmische Brüder 1544, Wittenberg 1573

Psalm

Danket dem Herrn, denn er ist freundlich,
und seine Güte währet ewiglich.
    Der Herr ist meine Macht und mein Psalm
    Und ist mein Heil.
Man singt mit Freund vom Sieg in den Hütten der Gerechten.
Die Rechte des Herrn behält den Sieg!
    Die rechte des Herrn ist erhöht;
    Die rechte des Herrn behält den Sieg!
Ich werde nicht sterben, sondern leben
Und des Herrn Werke verkündigen.
    Der Herr züchtigt mich schwer;
Aber er gibt mich dem Tode nicht preis.
Tut mit auf die Tore der Gerechtigkeit,
dass ich durch sie einziehe und dem Herrn danke.
    Das ist das Tor des Herrn;
    Die Gerechten werden dort einziehen.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast
Und hast mir geholfen.
    Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
    ist zum Eckstein geworden.
Das ist vom Herrn geschehen
Und ein Wunder vor unseren Augen.
    Dies ist der Tag, den der Herr macht;
    Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.

♫ Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Geist. Wie es war im Anfang, jetzt und immerdar. Und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen, Amen, Amen, Amen, Amen, Amen, Amen ♫

Lesung

Der Predigttext für Ostermontag steht in der Offenbarung an Johannes, Kapitel 5:

Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Wesen und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande. 7 Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß. 8 Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen, 9 und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen 10 und hast sie unserm Gott zu einem Königreich und zu Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden. 11 Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Wesen und um die Ältesten her, und ihre Zahl war zehntausendmal zehntausend und vieltausendmal tausend; 12 die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. 13 Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! 14 Und die vier Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.
Worte der Heiligen Schrift

♫ Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. ♫

Predigt

Liebe Gemeinde,

was ich zur Zeit am meisten brauche sind drei Dinge: Klarheit, Zuversicht und Perspektive. Ich möchte wissen, woran ich bin mit Corona und Politik. Ich möchte gewiss sein, dass mein Leben wertvoll ist und nicht von einer politischen oder medizinethischen Erwägung gewichtet wird. Und ich brauche eine Idee von der Zukunft, in der ich meinen Alltag wieder mit Begegnungen.füllen kann, mit angstfreien Umarmungen, mit ineinander verschränkten Händen und Schultern, an die man sich anlehnen kann. Das brauche ich. Vermutlich geht es vielen ähnlich.

Der Predigttext aus der Offenbarung bietet Klarheit, Zuversicht und Perspektive. Denn als der Seher Johannes diese Offenbarung empfing, stand sein Leben wie das der Christ:innen insgesamt unter der Gefährdung des Todes. Kein Virus wütete, wohl aber die römische Staatsmacht. Sie betrachtetet zur damaligen Zeit den christlichen Glauben als Feind, der mit allen Mitteln ausgerottet werden musste. Wir wissen von Bespitzelung, von Verrat, von Verhaftungen, Verhören, von Folter und von der Todesstrafe. Die Folge: Christ:innen waren verunsichert, orientierungslos und ohne Hoffnung. Sie fragten sich, ob sich der christliche Glauben nicht als falsch erweisen würde. Falsch, weil er nicht tragen könnte; falsch, weil er keinen Trost und keine Hoffnung böte. Fragen, die auch heute Christ;innen stellen, die ihr Leben hilflos und heillos an die Pandemie und die Pandemiepolitik ausgeliefert erleben; das Virus als ein Schreckensregime, das alle Selbstverständlichkeiten bezweifeln lässt – und eben auch den Glauben. Glauben ist offensichtlich auch angefochtener Glauben. Glaube ist offenbar auch bedrängter Glauben. Die Worte der Offenbarung an Johannes haben es mit dieser Bedrängnis aufgenommen und die Christ:innen getröstet.

Die Offenbarung erinnert die Christ:innen zunächst an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Sie tut das mit dem eigenwilligen Bild vom Lamm, das geschlachtet ist und das auf dem Thron steht. Jesus Christus ist dieses Lamm. Er wurde gewaltsam hingerichtet. Aber im Gegensatz zu allen Opfern, liegt er nicht ausgeblutet da, sondern steht inmitten des Thronsaals auf dem Thron. Er ist also der Lebendige, der Machtvolle und Erhabene. Er stand von den Toten auf. Er hat sich siegreich über die Gewalt und den Tod erwiesen. Nicht, indem er dagegen gekämpft hat, sondern in dem er sie erlitten und verwandelt hat. Die Wundmale des Gekreuzigten sind auch am Auferstandenen zu erkennen. Sein Blut ist vergossen. So zeigt es auch das Bild. Der Leidende wird am Ende siegen. Die Offenbarung ist gewiss, dass die Verfolgung der Christ:innen durch die Römer schließlich aufhören wird. Und es ist konsequent weitergedacht, dass der Tod, der durch das Corona-Virus droht und kommt, ein Ende haben wird. Christus wird sich durchsetzen. Auch heute noch. Diese Zuversicht hält die Offenbarung an Johannes fest.

Aber wie lange noch? Wie lange noch müssen wir dem exponentiellen Wachstum der Infektionen zusehen? Wie lange noch das Scheitern in der Pandemie ertragen? Wie lange noch müssen wir uns beschränken? Wie lange noch sind die Schlagbäume zwischen Ländern unten? Wie lange noch trennen die Schranken der Pandemiebekämpfung das soziale Miteinander? Wie lange heißt es noch; STOP – KEIN ZUTRITT! Oder: SCHULEN UND KITAS BIS AUF WEITERES GESCHLOSSEN! Oder: RESTAURANTS UND KLUTURBETRIEBE MACHEN DICHT! Wer würde nicht gerne in dem Buch mit sieben Siegeln lesen, woher die Pandemie kommt, wer richtig und wer falsch entscheidet und wann es damit zuende geht? Diese Klarheit über die Welt, und was sie im Innersten zusammenhält, oder was sie auseinanderfliegen lässt, das bleibt uns verborgen. Diese Klarheit haben wir nicht und bekommen wir nicht. Nur Christus kann das Buch mit den sieben Siegeln öffnen. Die Spezialisten entdecken die Übertragungswege: von der Fledermaus auf ein Wildtier – welches? – und dann auf den Menschen. Aber woher es kommt, wie die Mutationen entstehen, all das bleibt auch der Wissenschaft weiterhin ein Buch mit sieben Siegeln. Und wehe, wir könnten dieses Geheimnis entschlüsseln: würde uns dann nicht die gleiche Entwicklung blühen wie beim Giftgas Novitschok oder bei der Spaltung des Atoms über Hiroschima? Die Klarheit der Offenbarung besteht darin, dass sie uns daran erinnert, dass unser Wissen Stückwerk ist und bleibt. Dass jedem Erkenntnis Tropfen ein Meer an Unkenntnis folgt. Dass wir nicht selber den Schlüssel des Lebens und des Todes in Händen halten, sondern Christus allein. Die sind bei ihm ja auch in tatsächlich guten Händen.

Die Offenbarung an Johannes bietet dazu noch eine ermutigende Perspektive: Die Auferstehung Jeus Christi, der Aufstand des Lammes Gottes, hat für die Christ:innen etwas ganz Neues: Ein neues Lied!
Das ist eine Perspektive! Wer singt, ist erlöst und befreit. Wer singt, hat Ostern in der Stimme. Mit der Auferstehung, mit Ostern ist uns der Gesang verheißen. Diese Perspektive ist uns verheißen: Gebt Gott die Ehre. Das ist die Herrschaftsvision aus der Offenbarung: Gebete und Lobgesänge. Damit wollen wir unsere Zeit verbringen und unser Leben gestalten. Nicht länger mit dem traurigen Kampf um die Existenz, nicht länger mit dem schändlichen Verbrauch der Ressourcen, nicht länger mit dem entwürdigenden Opfern von Menschen auf den Altären der Macht und des Geldes. Sondern mit dem, was der Würde der Erlösten entspricht: Gott die Ehre geben. Mit dem Recht der Erlösten vergessen, dass man für sich selbst sorgen muss. Ostern feiern – Auferstehung leben. Jeden Tag. Ostern – das ist pure Freude. Das ist Selbstvergessenheit. Das ist Gottesgewissheit. Das ist der Himmel auf Erden. Das ist Erlösung.

Und doch steht sie noch aus. Wir hören die Botschaft von der Erlösung in der noch nicht erlösten Welt. Wir hören vom Sieg des Lebens in einer Welt, die dem Tod noch unterworfen ist. Wir vertrauen auf Christus, den Herrn der Welt, inmitten einer Welt, die ihn zum Knecht macht. Wir singen den Osterjubel inmitten des Corona-Schweigens.
Wem überlassen wir die Deutungsmacht über das Leben? Nehmen wir Ostern ernst! Protestieren wir gegen die Mächte des Todes mit dem „Christ ist erstanden!“ Protestieren wir mit dem Lob Gottes gegen die Abwertung des Lebens! Protestieren wir mit dem unerwarteten und neuen Lied gegen die vermeintliche Alternativlosigkeit der Angst und der Klage. Loben wir Gott für die Überwindung des Todes und lassen wir uns von IHM in Anspruch nehmen als singende, betende, redende, handelnde Provokateure des Lebens und Ostern feiern. Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.  

Musik zur Meditation

("Erschienen ist der herrliche Tag" von Dieter Golombek (geb. 1933))

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten
unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied eg 116 „Er ist erstanden, halleluja“

Er ist erstanden, Halleluja! / Freut euch und singet, Halleluja!
Denn unser Heiland hat triumphiert, / all' seine Feind' gefangen er führt.
Refrain: Lasst uns lobsingen vor unserem Gott, / der uns erlöst hat vom ewigen Tod. / Sünd' ist vergeben, Halleluja! / Jesus bringt Leben. Halleluja!
Er war begraben drei Tage lang. / Ihm sei auf ewig Lob, Preis und Dank; / denn die Gewalt des Tod's ist zerstört; / selig ist, wer zu Jesus gehört.
- Refrain -
Der Engel sagte: "Fürchtet euch nicht! / Ihr suchet Jesus, hier ist er nicht.
Sehet, das Grab ist leer, wo er lag: / er ist erstanden, wie er gesagt."
- Refrain -
Geht und verkündigt, dass Jesus lebt, / darüber freu' sich alles, was lebt.
Was Gott geboten, ist nun vollbracht: / Christ hat das Leben wiedergebracht."
- Refrain -
Er ist erstanden, hat uns befreit; / dafür sei Dank und Lob allezeit. / Uns kann nicht schaden Sünd' oder Tod, / Christus versöhnt uns mit unserm Gott.
-Refrain -
(Text: Ulrich S. Leupold 1969 nach dem Suaheli-Lied
Mfurahim, halleluya von Bernard Kyamanywa 1966
Melodie aus Tansania)

Fürbitten, Vaterunser und Segen

Lasst uns beten:
Mein Herz ist fröhlich, mein Gott – du hast den Tod bezwungen. Halleluja. Nimm dem Tod auch heute seine Macht. Du Gott des Lebens, wir loben dich und rufen dich an: R: Kyrie eleison
Mein Haupt ist erhöht, mein Gott – du hast uns mit der Taufe neues Leben geschenkt. Halleluja. Schenke auch heute deiner ganzen Schöpfung Heilung und Leben. Du Gott des Lebens, wir loben dich und rufen dich an: R: Kyrie eleison
Mein Mund ist voller Freude, mein Gott – du hast die Macht der Feinde des Lebens gebrochen. Halleluja. Beschütze auch heute die Verfolgten. Du Gott des Lebens, wir loben dich und rufen dich an: R: Kyrie eleison
Meine Augen sehen das Licht, das du, mein Gott, geschaffen hast – du hast die Dunkelheit erhellt. Halleluja. Erleuchte auch heute alle, die in der Finsternis und im Schatten des Todes sitzen. Du Gott des Lebens, wir loben dich und rufen dich an: R: Kyrie eleison
Meine Ohren hören den Osterjubel, mein Gott – du hast Jesus Christus von den Toten auferweckt. Halleluja. Wecke auch heute allen die Ohren, die die Wahrheit und das Leben suchen. Du Gott des Lebens, wir loben dich und rufen dich an: R: Kyrie eleison
Meine Füße wollen tanzen vor Freude, mein Gott – du hast uns zu deinem Fest eingeladen. Halleluja. Vereine deine ganze Kirche an deinem Tisch. Du Gott des Lebens, wir loben dich und rufen dich an: R: Kyrie eleison
Mein Herz ist fröhlich, mein Haupt ist erhöht, mein Mund ist voller Freude. So loben wir dich in diesem österlichen Tagen durch Jesus Christus, der mit dir lebt und unser Leben ist.

Vaterunser
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name!
Dein Reich komme!
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden!
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen,
denn Dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit,
Amen.

Segen
Der HERR segne Dich und behüte Dich,
der HERR lass leuchten Sein Angesicht über Dir und sei Dir gnädig,
der HERR erhebe Sein Angesicht auf Dich und gebe Dir Frieden.
Amen.

Musik zum Nachklang

("Hold together" von Daniel Hellbach (geb. 1958))

Kollektenhinweis

In unseren Gottesdiensten sammeln wir regelmäßig Kollekten ein. Auch, wenn wir derzeit nicht zur gemeinsamen Feier zusammenkommen können, möchten wir Gelegenheit geben, zu teilen und wichtige kirchliche Aufgaben zu unterstützen.
Heute legen wir Ihnen die Kollekte für die gemeindenahe Pflege ans Herz:
Eine gravierende Erkrankung oder dauerhafter Pflegebedarf ist für Familien eine schwerwiegende Herausforderung. Die gewohnten Abläufe funktionieren nicht mehr und die Rollen der einzelnen Familienmitglieder verändern sich. In solch belastenden Lebenslagen wird Hilfe benötigt. Unterstützung bieten Diakoniestationen oft in Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden. Über das normale Pflegeangebot hinaus helfen sie kranken, alten und behinderten Menschen beim Verbleib in ihrem gewohnten Umfeld. Das geschieht zum Beispiel durch spezielle Betreuungsangebote zur Entlastung von pflegenden Angehörigen oder Beratung in schwierigen Pflegesituationen. In Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden werden Ehrenamtsgruppen aufgebaut, die Familien Unterstützung bieten, und es werden besondere Projekte für demenziell Erkrankte entwickelt
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Ev. Kirchengemeinde Büren-Fürstenberg
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„05. April 2021, gemeindenahe Pflege“ an, damit wir das Geld korrekt einsetzen bzw. weiterleiten können. Vielen Dank!