Latäre am 14.03.2021

Mitwirkende: Waltraud Dosoruth (Lektorin), Familie Graunke (Glaubensbekenntnis), Regina Henkel (Orgel), Katrin Herting (Flöte und Gesang,) Pfrn. Almuth Reihs-Vetter (Liturgie und Predigt)

Glockengeläut und Musik zum Eingang

„Prelude a-Moll“ von Abbé Vogler (1749 – 1814) arr. K-P Chilla

Eröffnung und Begrüßung

P:     Im Namen Gottes,
        des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.
G:    Amen.
P:     Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
G:     Der Himmel und Erde gemacht hat.
P:    Der Herr sei mit euch.
G:    Und mit deinem Geist.

Herzlich willkommen zum digitalen Gottesdienst am 4. Sonntag der Passionszeit aus Bad Wünnenberg. Der Name dieses Sonntages lautet „Lätare“ – „Freue Dich!“
Freue dich – mitten in der Passionszeit? Wie das? Wie passen Leid und Tod mit Freude zusammen?
Von Ostern her erscheint das Kreuz in einem anderen Licht. Der Tod Jesu steht im Zeichen der Auferstehung; unsere eigene Not im Zeichen des Lebens. So findet der Glaube Grund zur Freude auch im Leide.
So sagt es der Wochenspruch aus Joh 12: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Joh. 12, 24).

Eingangsgebet

Lasst uns still werden vor Gott
und uns und alles, was uns bewegt, in das Licht Seiner Liebe stellen.

- Stille -

Ewiger Gott, barmherziger Vater,
wie die Sonne am Himmel
geht Deine Güte jeden Morgen über uns auf.
Lass Dein Licht leuchten!

Jesus Christus, lebendiger Sohn,
wie das aufkeimende Weizenkorn
blüht Dein Geheimnis auf im Leiden.
Erfülle uns mit Deiner Lebenskraft!

Heilige Geistkraft, Du Geist der Freude,
wie ein Frühlingsregen
erquickst Du die Deinen in Trauer.
Verwandele unsere Klage in einen Tanz.

Amen

Lied: Jesu, meine Freude (EG 396, 1-3.6)

1. Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide, Jesu, meine Zier: Ach, wie lang, ach lange ist dem Herzen bange und verlangt nach dir! Gottes Lamm, mein Bräutigam, außer dir soll mir auf Erden nichts sonst liebers werden.
2. Unter deinem Schirmen bin ich vor den Stürmen aller Feinde frei. Lass den Satan wettern, lass die Welt erzittern, mir steht Jesus bei. Ob es jetzt gleich kracht und blitzt, ob gleich Sünd und Hölle schrecken, Jesus will mich decken.
3. Trotz dem alten Drachen, Trotz dem Todesrachen, Trotz der Furcht dazu! Tobe, Welt, und springe; ich steh hier und singe in gar sichrer Ruh. Gottes Macht hält mich in Acht, Erd und Abgrund muss verstummen, ob sie noch so brummen.
6. Weicht, ihr Trauergeister, denn mein Freudenmeister, Jesus, tritt herein. Denen, die Gott lieben, muss auch ihr Betrüben lauter Freude sein. Duld ich schon hier Spott und Hohn, dennoch bleibst du auch im Leide, Jesu, meine Freude.
(Text: Johann Franck 1653; Melodie: Johann Crüger 1653)

Psalmgebet

(Ps. 84, 2-13 in der Übertragung von Huub Oosterhuis mit EG 282 )

EG 282, 1:
♫ Wie lieblich schön, Herr Zebaoth, ist deine Wohnung, o mein Gott; wie sehnet sich mein Herz zu gehen, wo du dich hast geoffenbart, und bald in deiner Gegenwart im Vorhof nah am Thron zu stehen. Dort jauchzet Leib und Seel in mir, o Gott des Lebens, auf zu dir. ♫

Das prachtvolle Haus,
das da steht, auf grünem Hügel,
weite Flügel schattenreiche Veranden,
hohe Fenster tiefe Räume,
dieses Dein Haus,
wo alles willkommen ist, wo alles wohnt –
die Sperlinge dürfen mit an den Tisch,
die Schwalbe baut unter der Rinne ihr Nest –
ich bin eins ihrer Jungen.
    
EG 282, 2:
♫ Die Schwalb, der Sperling find’t ein Haus, sie brüten ihre Jungen aus, du gibst Befriedigung und Leben, Herr Zebaoth, du wirst auch mir – mein Herr, mein Gott, ich traue dir - bei deinem Altar Freude geben. O selig, wer dort allezeit in deinem Lobe sich erfreut. ♫

Unruhig ist mein Herz, ungestüm habe ich
nach diesem Ort verlangt.

Menschen, wo auch geboren,
wissen nicht, was sie treibt,
sind unterwegs hin zu Dir.
Quer durchs leere Land
über dunkle Gewässer, durch Wälder,
über den Bergkamm, über den Gipfel
gehen sie blindlings.

EG 282, 4:
♫ Wir wandern in der Pilgerschaft und gehen fort von Kraft zu Kraft, vor Gott in Zion zu erscheinen. Hör mein Gebet, Herr Zebaoth, vernimm’s, vernimm’s, o Jakobs Gott. Erquicke mich auch mit den Deinen; bis wir vor deinem Throne stehn und dort anbetend dich erhöhn.♫

Und dann eines Tages
stehen sie da. Dürfen wir bleiben? Ihr dürft.
Sie schlagen die Zelte auf
zwischen Deinen Zedern, unter Deinen Eichen,
liegen ausgestreckt im hohen Gras –
ganz selig.

EG 282, 6:
♫ Denn Gott der Herr ist Sonn und Schild, er deckt uns, er ist gut und mild, er wird uns Gnad und Ehre geben. Nichts mangelt dem, der in der Not auf Gott vertraut; er hilft im Tod, er selber ist der Frommen Leben. Heil dem, der stets in dieser Welt, Herr Zebaoth, an dich sich hält. ♫

Lieber einen Tag nah bei Dir
als Tausende weit weg von Dir,
lieber einen, als Tausende weit von Dir weg.

EG 282, Gloria-patri-Strophe:
♫ Dir, Vater, der du ewig bist, und deinem Sohne Jesus Christ sei Ehr und Preis und Dank gesungen! Gib deinen Geist, dass überall dein Lobgesang mit hellem Schall erklinge froh in neuen Zungen, bis, wenn vorüber Welt und Zeit, anbricht dein Tag in Herrlichkeit. (Text: Theodor Werner 1956) ♫

Amen

Lesung

Das Evangelium für diesen Sonntag steht bei Johannes im 12. Kapitel, Verse 20-24. Es ist zugleich der Predigttext:

Es befanden sich einige Griechen unter denen, die zum Fest nach Jerusalem gekommen waren, um Gott anzubeten. Die gingen zu Philippus, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und baten ihn: »Herr, wir wollen Jesus sehen!« Philippus ging zu Andreas und sagte es ihm. Dann gingen die beiden zu Jesus und berichteten es ihm. Da sagte Jesus zu ihnen: »Die Stunde ist gekommen! Jetzt wird der Menschensohn in seiner Herrlichkeit sichtbar. Amen, amen, das sage ich euch: Das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben, sonst bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Predigt

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen.

Liebe Gemeinde,
welche Farbe hat dein Glaube?
Für Jan muss der Glaube unbedingt blau sein, tief wie das Meer und hell und weit wie der Himmel.
Hanna sieht ihren Glauben in Rot - wegen der Liebe und Gott ist doch die Liebe.
Für mich ist der Glaube gelb, goldgelb. Wie die Sonne im Herbst und die Sonnenblumen, strahlend, wärmend, glänzend.
Welche Farbe hat dein Glaube?
In der Kirche gibt es die verschiedenen liturgischen Farben. Mit ihnen gehen wir durchs Kirchenjahr. Weiß steht für die Gegenwart Jesu Christi. Im reinen Weiß bündeln sich die Farben des Regenbogens. Göttliches Licht und Klarheit verbinden sich damit, Vollkommenheit und Frieden. Die Kirche trägt Weiß an den großen christlichen Festen – zu Weihnachten und Ostern. Zur Vorbereitung auf diese Feste kleidet die Kirche sich violett, in der Farbe des Innehaltens und der Einkehr, der Buße auch und Umkehr. Im Sommer, wenn alles wächst und reift, dann „grünt“ es auch in der Kirche! Und wenn die Kirche „Rot sieht“, dann sprüht sie über vom Heiligen Geist: An Pfingsten oder am Reformationstag, auch zu Konfirmationen und Gemeindefesten legt die Kirche Rouge auf, die Farbe der Energie und der Kraft. Schwarz, Ausdruck der Trauer, gibt es nur an einem Tag – Karfreitag, dem Todestag Jesu.
Und noch eine Farbe kommt – wenn überhaupt – bei uns nur ein einziges Mal vor. Rosa. Rosa ist die Farbe dieses Sonntags Lätare: „Freue dich!“ Nach Bibelworten dieses Tages so genannt: „Freudensonntag“ oder auch „Rosensonntag“ und „Brotsonntag“.
Heute also ist der Glaube rosa.
Ob die Menschenmenge in Jerusalem auch die rosarote Brille aufhatte oder nicht doch eher Rot sah, weil Jesus in der Stadt war, lässt sich kaum unterscheiden. Er kam zum Passahfest wie Tausende andere auch. Aber bei Ihm war alles anders: Großer Einzug. Grüne Zweige. Rote Wangen vor Eifer und Freude. Alle wollten Ihn sehn. Ganz Clevere versuchten, über die Jünger an Ihn ranzukommen. Wollten einen Beweis Seiner göttlichen Vollmacht. Suchten wohl nach Zeichen und Wundern.
Stattdessen gab es Brot und harte Nüsse zu knacken. Denn Jesus spricht in Bildern:  „Das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben, sonst bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“ Seltsam...
Welche Farbe hat der Glaube?
Weizenkörner sind braun, hellbraun oder gold-gelb, wie man´s nimmt. Und die Erde, in die sie gesät werden, ist auch braun, tiefbraun, fast schwarz. Nix rosa! Und die rosa Brille dürfte von den Augen fallen, wenn einer sich so in Rätseln ausdrückt. Statt eifrig roter Wangen steht Anspannung auf der Stirn geschrieben, manch einem steigt vielleicht sogar die Wut ins Gesicht. Was soll das denn bedeuten?
Aber doch: Heute trägt der Glaube Rosa. Pretty in Pink. Freut euch! Freut euch mit Jerusalem, jener Stadt, in der auch Jesus das Passahfest feiern will. Freut euch an den Rosen, solange sie blühen. Freut euch am Brot, das euch nährt und rosa Wangen macht, wie man so sagt.
Alles kommt in diesem Moment zusammen. Alles fließt in dieser Farbe ineinander. Wenn das Weizenkorn stirbt und Frucht bringt. Wenn aus Körnern ein Brot wird; aus vereinzelten Menschen eine starke Gemeinschaft, die Frucht bringt und Leben und Liebe. Wenn Gott in das Leben der Menschen kommt, wenn sich Weiß als die Farbe Gottes unter das Rot, das Blut der Menschen mischt, wird es hell, rosa.
Darum ist dies die Farbe des Sonntags. In der Mitte der Passionszeit mischt sich ein erster Oster-Funken in die Anspannung und Wut, in den Eifer und die Sorge der Gläubigen hinein, ja auch in ihre Einsichten, in ihre Tief- und Abgründe, in ihre Trauer, ihre Verluste und in ihre Kraft.
Gott weiß, was es bedeutet, Mensch zu sein – in allen Farben des Lebens. Er weiß, was es heißt, im sonnengelben Stroh zu liegen, von grünen Palmzweigen empfangen zu werden, aber auch in glühende Gesichter zu schauen, die Rot sehen, ihre blauen Lippen schreien und klagen zu hören; Gott weiß, wie es ist, wenn dir schwarz vor Augen wird. Gott weiß, dass Er sterben muss, damit wir leben und glauben können. Und Er tut es.
Mit Jesu Tod und Auferstehung holt Gott den Himmel auf Erden und verwandelt irdisches in himmlisches Leben. Die Grenze zwischen oben und unten, zwischen Leben und Tod, zwischen Licht und Schatten, zwischen Blutrot und reinem Weiß weicht auf. Und wie ein zarter grüner Trieb wächst die Erkenntnis: Es gibt kein Leben ohne den Tod. Kein Weizen kann wachsen, wenn nicht das Korn oder zumindest Teile davon in der Erde verfaulen. Dafür wächst eine neue Pflanze heran, die zigfach neues Leben ermöglicht. Alles neue Leben ist ja schon in diesem kleinen Korn angelegt. So ist auch mir und dir und einem jeden dieser Keim angelegt, der viel Frucht bringen kann.
Vieles stirbt in unserem Leben, Wünsche, Hoffnungen, Erwartungen, Träume und früher oder später wir selbst. Aus und vorbei. Das Schwarz des Todes verschlingt alle Farben des Lebens. So scheint es oft. So fühlt es sich an. Kein weiter, kein morgen. Am Ende nur noch die dunkle Erde: Von Erde bist du genommen, zu Erde sollst du wieder werden…
Doch dann bekommt die tote Eierschale plötzlich einen Riss und frech hackt sich ein grüner Schnabel ans Sonnenlicht. Da bricht nach langem Winter verwegen eine grüne Spitze aus dem Erdreich hervor. Und aus dem toten Acker wächst der goldene Weizen. Ein Halm, zwei, drei, unzählige. Weizen, soweit das Auge reicht. Ein Meer aus Grün und Sommerweizenrot, Liebe und Hoffnung. Aus und vorbei? Von wegen. Das Leben hat eben erst begonnen!
Welche Farbe hat dein Glaube?
Es ist nicht selbstverständlich, so etwas Inneres, ja fast Intimes wie den Glauben mit so äußerlichen Merkmalen auszudrücken. Aber in allen unsere Farben mischt sich der Glanz, der von Eden aufbricht, Morgenglanz der Ewigkeit. Und wir mittendrin.
Rot vor Zorn zuweilen, voller Eifer und Energie, aber die Liebe Gottes im Herzen.
Zitternd oft mit blauen Lippen vor Angst, aber den Himmel über uns.
Grün voller Hoffnung, weil so fest verwurzelt in blühendem Grund.
In allen unseren Farben schon „pretty in Pink“ – unser Leben durchzogen von Gottes Glanz. Das weiße Osterlicht leuchtet schon im Rosa zu uns herüber.
Darum: Freue dich! Freut euch alle! Denn ein sterbendes Weizenkorn bringt viel Frucht in all unseren Farben des Glaubens. Amen

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen

Musik zur Meditation

„Tears“ von Daniel Hellbach (geb. 1958)

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten
unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied: Korn, das in die Erde (EG 98)

1. Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt, Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt - Liebe lebt auf, die längst erstorben schien: Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün. (Joh 12,24)
2. Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab, wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab. Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn? Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.
3. Im Gestein verloren Gottes Samenkorn, unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn - hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien: Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.
(Text: Jürgen Henkys (1976) 1978 nach dem englischen »Now the green blade rises« von John Macleod Campbell Crum 1928; Melodie: »Noël nouvelet« Frankreich 15. Jh.)

Fürbittengebet

Guter Gott,
in allen Farben schillert das Leben und in allen Farben bist Du:
Im Morgenrot der Sonne bist Du
wie im Tiefschwarz mancher Nacht.
Im Regenbogen hast Du ein Zeichen gesetzt, dass Du uns niemals verlässt.
Dafür danken wir Dir und klammern uns betend an diesen Bund.

Für alle, denen das Leben gerade bunt und leicht ist:
Kinder und Verliebte, Glückliche und Erfolgreiche.
...Stille...
(Alle:) Sei und bleibe ihnen gnädig zugewandt im Osterfunken des Glaubens.

Für alle, denen das Leben gerade grau und schwer ist:
Einsame und Kranke, Sterbende,
Menschen am Rand ihrer Kraft,
ohne Perspektive, ohne sicheren Halt.
... Stille...
(Alle:) Sei und bleibe ihnen gnädig zugewandt im Osterfunken der Hoffnung.

Für uns selbst,
manchmal mit rosa-roter Brille,
manchmal verhaftet im Schwarz-Weiß-Denken.
... Stille...
(Alle:) Sei und bleibe uns gnädig zugewandt im Osterfunken der Liebe.

Für Deine Kirche auf der ganzen Welt im bunten Reigen der verschiedenen Konfessionen, die wir uns danach sehnen, wieder leibhaftig zusammen zu kommen: Dir, Gott zum Lob.
... Stille...
(Alle:) Sei und bleibe uns allen zugewandt im Osterfunken der Auferstehung.

Guter Gott, wir bitten Dich:
Lege uns immergrüne Hoffnung ins Gemüt,
Sonnenschein in unser Herz,
Liebe in unsere Gedanken und Taten
und Deines Himmels Blau in unsere Augen.
Mit der ganzen Farbpalette des Glaubens in uns
beten wir als Deine Kinder zu Dir:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name!
Dein Reich komme!
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden!
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen,
denn Dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit,
Amen.

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lass leuchten Sein Angesicht über dir
und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe Sein Angesicht auf dich
und gebe dir Frieden.
Amen

Kollektenhinweis

In unseren Gottesdiensten sammeln wir regelmäßig Kollekten ein. Auch, wenn wir derzeit nicht zur gemeinsamen Feier zusammenkommen können, möchten wir Gelegenheit geben, zu teilen und wichtige kirchliche Aufgaben zu unterstützen.
Heute legen wir Ihnen die Kollekte für den Förderverein Zartbitter e. V. ans Herz, eine der ältesten Kontakt- und Informationsstellen gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen in Deutschland. Sie bietet sowohl betroffenen Mädchen als auch Jungen Unterstützung an und machte sich aufgrund der Pionierarbeit zu den Themenschwerpunkten sexuelle Übergriffe unter Kindern, sexueller Missbrauch in Institutionen, in den neuen Medien, im Rahmen von Pornoproduktionen, im Sport sowie Frauen als Täterinnen einen Namen. Zartbitter hat darüber hinaus bedeutende Präventionskonzepte und –materialien entwickelt, die in ganz Deutschland eingesetzt werden. Zartbitter e.V. wird zu weniger als 50 % öffentlich finanziert. Ein großer Teil der Arbeit kann nur mit der Unterstützung durch Spenden- und Sponsorengelder geleistet werden. Allen, die die Arbeit unterstützen, ein herzliches Dankeschön. Wenn auch Sie das tun möchten, überweisen Sie den von Ihnen zu bestimmenden Geldbetrag bitte auf das Konto der
Ev. Kirchengemeinde Büren-Fürstenberg
IBAN DE34 4726 1603 0135 3000.
Unter Verwendungszweck geben Sie bitte „12.03.2021 – Zartbitter e.V.“ an, damit wir das Geld korrekt einsetzen bzw. weiterleiten können. Vielen Dank!

Dank

An Marianne Gorka vom Micheliskloster Hildesheim für die farbenfrohen Impulse zu Predigt und Fürbitten!