Gottesdienst am Ostersonntag, 12. April 2020

Mitwirkende: Meinolf Herting, Claus-Jürgen Reihs, Katrin Herting, Petra Luis, Brigitte Ape

Glockengeläut

Musik zum Eingang

Osterruf: Der Herr ist auferstanden

Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja! Halleluja!
Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja! Halleluja!
Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja! Halleluja!

Lied: WL 3 „Dich rühmt der Morgen“

Eröffnung, Begrüßung und Vorbereitungsgebet:

Im Namen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.
Amen.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
Der Himmel und Erde gemacht hat.
Der Herr sei mit euch.
Und mit deinem Geist.

Begrüßung mit Wochenspruch
Christus spricht: ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle (Offenbarung 1,18) 

Vorbereitungsgebet mit Stille
Hinein in diesen Ostertag leite mich mit deiner Fürsorge. Hinein in den Raum des Lichts aus dem Dunkel der Angst. Hinein in den Saal der Freude aus der Ödnis der Sorge. Hinein in den Gesang des Lebens aus dem Schweigen des Todes. Hinein in die Begegnung mit dir aus dem selbstauferlegten Kontaktverbot. Hinein in deinen Atem mit dem Wort, das mich trägt und reinigt, amen.

Psalmgebet und Lobpreis

Dennoch bleibe ich stets an dir;
denn du hältst mich bei meiner rechten Hand,

du leitest mich nach deinem Rat
und nimmst mich am Ende mit Ehren an.

Wenn ich nur dich habe,
so frage ich nichts nach Himmel und Erde.

Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet,
so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.

Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte
und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn,
dass ich verkündige all dein Tun.

Kommt uns lasst uns anbeten!

Ehre sei dem Vater: WL 23
♫ Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen, Amen, Amen, Amen, Amen, Amen, Amen. ♫

Kyrie und Lobpreis

Der am Kreuze starb / und uns Heil erwarb –
Herr, erbarme Dich.
Sieger im Todesstreit / König der Herrlichkeit. –
Christe, erbarme Dich.
Der den Tod bezwingt / und das Leben bringt. –
Herr, erbarm Dich über uns.

Gloria in excelsis: EG 180.2
Ehre sei Gott in der Höhe.
Und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen. ALLE: Gott in der Höh sei Preis und Ehr, / den Menschen Fried auf Erden. / Allmächtger Vater, höchster Herr, /  Du sollst verherrlicht werden. / Herr Jesus Christus, / Gottes Sohn, / wir rühmen Deinen Namen; / Du wohnst mit Gott, dem Heilgen Geist, / im Licht des Vaters. / Amen 

Tagesgebet:

Gott, du Krieger des Lebens, wir danken dir für den Kampf, den Christus gegen den Tod geführt und gewonnen hat. Wir bitten dich: Mache uns zu Mitstreitern des Lebens, dass wir uns für das Leben engagieren, wo immer es gefährdet ist. Das bitten wir dich durch Jesus Christus, unsern Herrn,
Der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und liebt in Ewigkeit.

♫ Amen ♫

Epistellesung

Die Epistel für diesen Ostertag steht im ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther im 15. Kapitel.
Ich erinnere euch aber, liebe Brüder und Schwestern, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, durch das ihr auch selig werdet, wenn ihr's so festhaltet, wie ich es euch verkündigt habe; es sei denn, dass ihr‘s umsonst geglaubt hättet. Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; und dass er begraben worden ist; und dass er auferweckt worden ist am dritten Tage nach der Schrift; und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen. Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch heute leben, einige aber sind entschlafen. Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von allen Aposteln. Zuletzt von allen ist er auch von mir als einer unzeitigen Geburt gesehen worden. Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, dass ich ein Apostel heiße, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist. Es sei nun ich oder jene: so predigen wir und so habt ihr geglaubt. - Worte der heiligen Schrift.“
„Gott sei Lob und Dank.“

(Wochen-)Lied: WL 52 „Christus hat den Tod besiegt“

Halleluja und Evangeliumslesung

Hallelujagesang: Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Hallelujavers:
Dies ist der Tag, den der Herr macht, lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.
Der Herr ist auferstanden / ER ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja!

Hallelujagesang: Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Ankündigung des Evangeliums:
Das Evangelium für den ersten Ostertag steht beim Evangelisten Markus im 16. Kapitel
„Ehr sei Dir, oh Herre.“

Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und den Leichnam Jesu zu salben. Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging. Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß. Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich. Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten. Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingeht nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich. -   „Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.“
 „Lob sei Dir, oh Christe.“

Glaubensbekenntnis

Wir glauben an den einen Gott, / den Vater, / den Allmächtigen, / der alles geschaffen hat, / Himmel und Erde, / die sichtbare und die unsichtbare Welt. /

Und an den einen Herrn Jesus Christus, / Gottes eingeborenen Sohn, / aus dem Vater geboren vor aller Zeit: / Gott von Gott, Licht vom Licht, / wahrer Gott vom wahren Gott, / gezeugt, nicht geschaffen, / eines Wesens mit dem Vater; / durch ihn ist alles geschaffen. / Für uns Menschen und zu unserm Heil / ist er vom Himmel gekommen, / hat Fleisch angenommen / durch den Heiligen Geist / von der Jungfrau Maria / und ist Mensch geworden. / Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, / hat gelitten und ist begraben worden, / ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift / und aufgefahren in den Himmel. / Er sitzt zur Rechten des Vaters / und wird wiederkommen in Herrlichkeit, / zu richten die Lebenden und die Toten; / seiner Herrschaft wird kein Ende sein./

Wir glauben an den Heiligen Geist, / der Herr ist und lebendig macht, / der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, / der mit dem Vater und dem Sohn / angebetet und verherrlicht wird, / der gesprochen hat durch die Propheten, / und die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche. / Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. / Wir erwarten die Auferstehung der Toten / und das Leben der kommenden Welt.

Lied WL 54 „Glauben heißt: Christus mit Worten zu nennen

Predigt

Gnade sei mit euch und Frieden von Gott, unserem Vater, und unserem Herrn und Heiland Jesus Christus, amen.

Der Predigttext für diesen Ostersonntag steht im Ersten Brief des Apostels Paulus im 15. Kapitel, die Verse 19 bis 28: Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er kommen wird, die, die Christus angehören; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat. Denn er muss herrschen, bis Gott ihm »alle Feinde unter seine Füße legt«. Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. Denn »alles hat er unter seine Füße getan«. Wenn es aber heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem.

Gott, segne du an uns dieses Wort, amen.

Überraschungen entstehen dort, wo etwas Unerwartetes passiert. Die Ankunft der Schwiegereltern zwei Stunden früher als verabredet. Da sind die meisten zunächst verunsichert. vielleicht auch verärgert. und es braucht eine kurze Zeit, um die Überraschung zu verarbeiten und sich auf die unerwartete Situation einzustellen. Dann stellt sich die Freude über den Besuch und die Erzählungen der Schwiegereltern ein, sie helfen bei der Kaffeetafel, spielen mit den Enkeln und bereichern das Leben.

Überraschungen zeigen an. Da gibt es noch etwas, das du nicht eingeplant hast. Da sind Menschen, die du lange nicht auf dem Schirm hattest und überraschenderweise haben sie plötzlich Raum in deinem Leben. Die Freundin, die sich lange nicht mehr gemeldet hatte und nun anruft. Der Bruder, der sein eigenes Leben lebte und sich aus Finnland meldet. Manchmal sind es schlechte Nachrichten, die sich mit einer Überraschung verbinden, wir nennen sie „böse Überraschungen“. davon sind die Nachrichten im Moment voll. Der Ausbruch der Corona-Infektion auch in Deutschland. Der schwere Verlauf der Erkrankung bis zum Tod. Die Ausgehbeschränkungen, das Kontaktverbot, die zögerliche Haltung, dem bald ein Ende machen zu wollen, das Fehlen eines Impfstoffs, das Fehlen von medizinischer Schutzausrüstung und und und. Die Konzentration auf die bösen Überraschungen in den letzten Wochen, die täglichen Pressekonferenzen des Robert-Koch-Instituts mit immer neuen, höheren Fallzahlen, der Blick auf die Fieberkurve der Börse und die katastrophalen Auswirkungen auf die Wirtschaft in der ganzen Welt, alle diese bösen Überraschungen können den Blick auf die wirklich gute Überraschung verstellen! 

Ostern. Auferstehung. Das Unvorstellbare wird wirklich. Das Erwünschte, Erträumte, Erhoffte, Ersehnte wird Realität!  Der Tod hat nicht das letzte Wort. Jesus schwingt als Auferstandener die Siegesfahne. Das ist nun wirklich eine Überraschung. Eine gute Überraschung. Unser Leben, das von Hinfälligkeit, von Begrenztheit und von Tod bedroht ist, kommt mit der überraschenden Wirklichkeit der Auferstehung in Kontakt. Das ist etwas, was wir nicht eingeplant haben. Wir haben uns in unserer begrenzten Lebenswirklichkeit eingerichtet – und sind dabei doch bedauernswerte Kreaturen. Paulus schreibt: Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. Und er meint damit: Der Glaube macht uns nicht nur zu besseren Menschen, er ist nicht nur eine Entwicklung unserer Persönlichkeit, die das Beste an uns zum Vorschein bringt und das Schlechte an uns verdeckt. Der Glaube ist vielmehr eine Kraft, die uns von außen verändert, die ein „Mehr“ an Leben für uns bereithält. Der Glauben ist eine Kraft, die uns nicht einfach einverstanden sein lässt mit dem Zustand der Welt und mit unseren eigenen Zustand, die noch etwas ganz Anderes, Unerwartetes und Überraschendes für uns bereithält.

Dabei ist die Auferstehung Jesu Christi von den Toten erst der Anfang. Gott wird es einmal für alle und für alles vollenden. Gott wird sein alles in allem. Ostern setzt diese Hoffnung frei. Noch leben wir ja unter den Mächten des Todes. Noch rafft die Corona-Epidemie jeden Tag Tausende von Menschen hin, noch frisst der Krieg jeden Tag tausende Zivilisten, noch ertrinken jeden Tag auf den Meeren der Welt unzählige namenlose Flüchtlinge. Es ist noch so viel zu tun durch GOTT, dass der Tod und seine Helfershelfer besiegt sind.

Wenn in der Antike ein feindlicher Herrscher militärisch besiegt wurde, war er noch lange nicht entthront. Das musste dann noch kommen. Er saß so lange auf dem Thron, bis der Sieger ihn von Thon stieß und ihn sich zu Füßen warf und ihm in einem symbolischen Akt den Fuß in den Nacken stellte. Erst dann war er öffentlich entmachtet, erst dann waren seine Helfershelfer ohne Kompetenz. 

In dieser Zwischenzeit leben wir noch. Zwischen der österlichen Auferstehung des Erstlings und der allgemeinen Neuschöpfung aller Dinge. Und in dieser Zwischenzeit sitzt der Tod noch auf dem Thron und verlangt nach Gehorsam. Seine Mächte sind heute noch unverzagt an der Arbeit, Aber wir haben die Hoffnung, dass Gott seine Verheißung wahr macht und alles neu machen wird. Diese Hoffnung ahnt das Unverfügbare, glaubt das Leben mitten im Tod, vertraut dem Neuen mitten im Alten. Ostern öffnet den Raum für den Gott der guten Überraschungen. In diesen Raum hinein gehen wir – singend mit Christ ist erstanden, geschmückt mit dem Lachen der Hoffenden, amen.

Und Gottes Frieden,
der höher ist als alle unsere Vernunft,
der bewahre unsere Herzen und Sinne
in Christus Jesus,
amen.

Orgelmeditation

Lied WL 83 „Einen Schritt weiter“

Hinweis auf den Klingelbeutel

In unseren Gottesdiensten sammeln wir regelmäßig den Klingelbeutel ein. Auch, wenn wir derzeit nicht zur gemeinsamen Feier zusammenkommen können, möchten wir Gelegenheit geben, zu teilen und wichtige kirchliche Aufgaben zu unterstützen. Wenn Sie diese Gelegenheit nutzen möchten, überweisen Sie den von Ihnen zu bestimmenden Geldbetrag bitte auf das Konto der

Ev. Kirchengemeinde Büren-Fürstenberg
IBAN DE34 4726 1603 0135 3000 00 
Unter Verwendungszweck geben Sie bitte „Diakonische Aufgaben“ an,
damit wir das Geld korrekt einsetzen bzw. weiterleiten können. Vielen Dank!

Bekanntmachung von Amtshandlungen

Aus unserer Gemeinde verstarb am 01.04.2020 Frau Nina Ballardt aus Büren und am 04.04.2020 Frau Raisa Moor, ebenfalls aus Büren.

Wir beten: Gott, himmlischer Vater, wir danken dir für das Leben dieser beiden Frauen: für all das Gute, das sie erlebt haben und das sie anderen geben konnten. Für das Schwere, das sie getragen haben und das sie anderen abnehmen konnten. Wir bitten dich: Nimm sie auf in deine himmlische Herrlichkeit und lass sie schauen, worauf sie in ihrem Leben gehofft haben. Für ihre Angehörigen bitten wir sie um deinen Trost durch Christus, den Auferstandenen.

Lied: WL 58 „Christ ist erstanden“

Fürbittengebet

Christus, du starbst am Kreuz, wir bitten dich: Lass uns die harte Wirklichkeit des Todes annehmen: die Einsamkeit, die Endlichkeit, die Ohnmacht, den Schmerz und den Kampf. Wehre allen Versuchen, ihn klein zu reden oder schön zu schminken oder ihn zu einem technischen Versagen zu degradieren. Er wartet auch auf uns. Erbarme dich!

Christus, du hast uns das Heil erworben, wir bitten dich: Halte zu uns im Tod und lass uns nicht allein. Gib uns Zeichen deiner Nähe und Worte deiner Treue. Atme du ins uns, wenn uns die Luft ausgeht. Öffne uns die Augen, wenn wir sie schließen müssen, bewahre in uns die Hoffnung, wenn wir schon alle Hoffnung haben fahren lassen. Erbarme dich!

Christus, du Sieger im Todesstreit, wir bitten dich: Rüste dich neu zum Kampf in dieser Welt. Überwinde die tödliche Gewalt des Krieges. Lass die Bomben entschärfen, lass die Kampfjets in den Hangars, Minen mach unbrauchbar, Geschützrohre verbiege zu Kunstwerken der Liebe, Gewehrläufe verstopfe. Lass Frieden werden überall auf der Welt. Erbarme dich!

Christus, du König der Herrlichkeit, wir bitten dich: Zieh an den Purpurmantel des Erbarmens und stärke unser Erbarmen miteinander. Setze die Krone des Friedens auf deinen Kopf und ermutige uns zum friedlichen Zusammenleben. Nimm das Zepter der Güte in deine Hand und regiere unter uns mit Güte und Gelassenheit. Erbarme dich!

Christus, du Bezwinger der Todes, wir bitten dich: Fordere die Gewalt in uns heraus, überwinde unsere Aggressionen, stoppe unseren Willen zur Vernichtung, bringe Farbe in unser Schwarzweißdenken, lehre uns unsere Differenzen zu erkennen und auszuhalten. Besiege unsere Zerstörungskraft im Umgang mit der Natur. Erbarme dich!

Christus, du Bote des Lebens, wir bitten dich: Verkündige uns die gute Botschaft vom Sieg des Lebens. Lass Menschen von der Corona-Krankheit genesen, hilf uns zur Geduld in angespannter Zeit, stärke alle, die sich für andere und ihr Leben einsetzen: in den Rettungswagen, den Arztpraxen, der Krankenhäusern und Intensivstationen. Aber auch in der Nachbarschaft, im Stadtviertel und in der Dorfgemeinschaft. erbarme dich!

Vater unser im Himmel, / geheiligt werde dein Name! / Dein Reich komme! / Dein Wille geschehe / wie im Himmel, so auf Erden! / Unser tägliches Brot gib uns heute / und vergib uns unsere Schuld, / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern! / Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen, / denn dein ist das Reich / und die Kraft und die Herrlichkeit / in Ewigkeit, / amen. 

Kollektenzweck am Ausgang

Gottesdienst, Musik, Spiel und Spaß, neue Erfahrungen und Informationen gehören zum Wesen eines Kirchentages: Am 9. Mai 2021 wird es soweit sein für die Kinder und ihre Familien aus den 16 Kindertageseinrichtungen unseres Kirchenkreises. Dann können sie beim KiTa-Kirchentag Kirche und Glaube bunt, stärkend und mit Musik im Gartenschaupark Bad Lippspringe erleben. Vor allem aber ist dem vorbereitenden Team wichtig zu vermitteln, wie es gelingt, Kraft aus Gottes Gaben zu schöpfen. Daher soll der KiTa-Kirchentag durch Respekt vor der Schöpfung geprägt sein und ökologisch nachhaltig durchgeführt werden. Für die Musik konnte schon herrH gewonnen werden: Er versteht die Welt der Kinder, fasst sie in Worte, findet Töne dazu und begeistert so Kleine und Große. Damit dies alles umgesetzt werden kann, ist das Vorhaben auf Unterstützung angewiesen. Daher freut sich das Vorbereitungsteam, dass der Kreissynodalvorstand auch in diesem Jahr, wie schon im vergangen, eine Kollekte für den KiTa-Kirchentag vorgesehen hat. Bitte folgen Sie dieser Empfehlung und unterstützen Sie den KiTa-Kirchentag mit Ihrer Gabe.
Spendenkonto: Bank für Kirche und Diakonie eG – KD-Bank
IBAN: DE47 3506 0190 0000 6609 90
BIC: GENODED1DKD
Spendenzweck: Kita-Kirchentag 
Bitte geben Sie auf dem Überweisungsträger den Spendenzweck und Ihre Adresse an. Sie erhalten dann Ihre Zuwendungsbestätigung. Herzlichen Dank für Ihre Spende!

Lied: WL 118 „Und ein neuer Morgen“

Sendung und Segen

Gehet hin im Frieden des Herrn.
Christus sei Lob und Dank.

Der Herr segne sich und behüte dich. Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
Amen, Amen, Amen

Orgelnachspiel