Vorbemerkung:
Dieser Gottesdienst ist ein Weg-Gottesdienst durch die Natur. Er lässt sich allein gehen oder als Familie. Der hier veröffentlichte Ablauf orientiert sich an einer Route durch den Ortsteil Wewelsburg, kann aber ebenso auf jeden anderen Ort übertragen werden. Wenn Sie eine andere Strecke gehen, planen Sie darauf neben dem Start daheim einfach vier Stationen ein, an denen Sie Halt machen.
Der Weg durch Wewelsburg beginnt am evangelischen Paul-Schneider-Haus.

 

Mitwirkende: Angelina und Louis Aust, Katrin und Meinolf Herting, Pfr. Reihs, Pfrn. Reihs-Vetter

Glockengeläut

Eröffnung und Begrüßung

Im Namen Gottes,
des Herrn über Leben und Tod,
des Retters aus Leid und Verderben,
der heiligen Kraft aus der Höhe.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
Der Himmel und Erde gemacht hat.
Der Treue hält ewiglich
und nicht fahren lässt das Werk Seiner Hände.
Die neue Schöpfung beginnt unter uns.
Halleluja.

EG 100 – Refrain:
♫ Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobet sei Christus, Marien Sohn. ♫

Bevor wir beginnen,
senden wir den anderen, die heute auch unterwegs sind, einen Gruß.
Durch Kilometer getrennt, doch durch den Geist verbunden sind wir.
Eine Gemeinschaft, die zusammen auf der Suche ist.
Eine Gemeinschaft, die erfahren hat, dass manches sich klärt,
wenn man sich erstmal aufmacht,
wenn man nicht in der Starre verharrt, sondern in Bewegung kommt.
Eine Gemeinschaft, die mit Wundern rechnet
und nicht müde wird, dem Leben die Hand hinzuhalten.
Schön, dass wir einander heute an der Seite wissen!
Ich wünsche uns allen einen guten Weg!

Lesung: Lk. 24, 13-16

Zu unserem Aufbruch hören wir aus dem Lk.-Evangelium, Kapitel 24, die Verse 13-16:
Zwei von den Jüngern gingen an demselben Tage in ein Dorf, das war von Jerusalem etwa sechzig Stadien entfernt; dessen Name ist Emmaus. Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten. Und es geschah, als sie so redeten und einander fragten, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen. Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht erkannten.

Lied: EG 361, 1.2.8 (Befiehl du deine Wege – Katrin Herting/ Pfrn. Reihs-Vetter)

Osterpsalm (nach Ps. 118 – Katrin Herting/ Pfrn. Reihs-Vetter):

GOTT ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil.

Wir sind auf der Suche
nach der Kraft,
die uns aus den Häusern
aus den zu engen Schuhen
und aus den Gräbern treibt.

GOTT ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil
Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten. 

Aufstehen und
mich dem Leben in die Arme werfen -
nicht erst am jüngsten Tag,

Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten.
Ich werde nicht sterben, sondern leben,

nicht erst, wenn es nichts mehr kostet
und niemandem mehr weh tut.

Ich werde nicht sterben, sondern leben.
Dies ist der Tag, den GOTT macht. 

Sich ausstrecken nach allem,
was noch aussteht,
und nicht nur dem Zugebilligten. 

Dies ist der Tag, den GOTT macht;
Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein! 

Uns erwartet das Leben.
Wann, wenn nicht jetzt? 

Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein!
Du bist mein Gott, und ich danke dir;
mein Gott, ich will dich preisen. 

Gloria patri (WL 23 –Pfrn. Reihs-Vetter/ Katrin Herting ):
♫ Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen, Amen, Amen, Amen, Amen, Amen, Amen. ♫ 

Wir starten und gehen erst einmal ein Stück.
(in Wewelsburg: vom Paul-Schneider-Haus bis zur Alme-Grundschule; dort ist der 1. Halt am Wege-Kreuz);
Dabei sehe ich mich um, ich atme durch, ich nehme wahr, was um mich herum ist.

Vogelgezwitscher

Lesung: Lk. 24, 17- 24 (Pfr. Reihs)

Aus dem Lukas-Evangelium, Kapitel 24, die Vese 17-24:
Jesus sprach zu den beiden Jüngern: Was sind das für Dinge, die ihr miteinander verhandelt unterwegs? Da blieben sie traurig stehen. Und der eine, mit Namen Kleopas, antwortete und sprach zu ihm: Bist du der Einzige unter den Fremden in Jerusalem, der nicht weiß, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Und er sprach zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das mit Jesus von Nazareth, der ein Prophet war, mächtig in Tat und Wort vor Gott und allem Volk; wie ihn unsre Hohenpriester und Oberen zur Todesstrafe überantwortet und gekreuzigt haben. Wir aber hofften, er sei es, der Israel erlösen werde. Und über das alles ist heute der dritte Tag, dass dies geschehen ist. Auch haben uns erschreckt einige Frauen aus unserer Mitte, die sind früh bei dem Grab gewesen, haben seinen Leib nicht gefunden, kommen und sagen, sie haben eine Erscheinung von Engeln gesehen, die sagen, er lebe. Und einige von denen, die mit uns waren, gingen hin zum Grab und fanden's so, wie die Frauen sagten; aber ihn sahen sie nicht.

Lied: WL 76 (Manchmal kennen wir Gottes Willen – Katrin Herting/ Pfrn. Reihs-Vetter)

Kyrie-Gebet (mit WL 73 – Pfrn. Reihs-Vetter/ Katrin Herting):

Herr Jesus Christus,
unterwegs durch diese dunkle Zeit der Kontaktsperre fühlen wir uns einsam und hilflos. Wir sehnen uns nach Begleitung, möchten Dich an unserer Seite spüren.
Herr, erbarme Dich unser!
Das Sars2-Virus macht uns Angst; wir stehen ratlos vor der Macht, mit der es die Welt überzieht und den Tod bringt. Wir ersehnen den Sieg über diese Gefahr; flehen zu Dir, dass Du Einhalt gebietest und Leben bringst.
Christus, erbarme Dich unser!
Durch das Dickicht von Fragen und Zweifeln, Angst und Sorge suchen wir stolpernd nach Deiner Nähe. Du aber bist in unserer Mitte, auch wenn wir Dich nicht sehen.
Herr, erbarme dich unser! 

Vergebungsbitte
Herr, vergib uns unsere Blindheit. Unsere Blindheit für unser Unvermögen und unsere Schuld. Unsere Blindheit für Deine geduldige Gegenwart und treue Liebe. Öffne uns die Augen, heile uns und gib uns teil an Deinem Leben. Amen.
♫ Kyrie, Herr, erbarme Dich über uns. Eleison. Kyrie, Herr, erbarme Dich über uns. Eleison. ♫ 

Schweigend setzen wir den Weg fort.
(in Wewelsburg: vom Wege-Kreuz an der Grundschule bis zur katholischen St. Jodokus-Kirche)

Lesung: Lk. 24, 25-27 (Pfr. Reihs)

Aus dem Lukas-Evangelium, Kapitel 24, die Verse 25-27:
Jesus sprach zu den beiden Jüngern: O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen? Und er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in allen Schriften von ihm gesagt war.

Kanon: Öffne meine Augen (EG 176 – Katrin Herting/ Pfrn. Reihs-Vetter)

Ins Hoffnungsland (Pfrn. Reihs-Vetter)

Die Schritte setzen
ins Hoffnungsland
wo einer die kargen Streifen
mit Liebe bepflanzt
und die Grenzen sprengt
durch lebendiges Wort. 

Wo aus den Tränen
Blüten sprießen
und der Schmerz
sich wandelt zum Freudenruf.
Wo ein Haus gebaut ist
aus Licht, in dem die Türen
weit offen stehen und er
uns umkleidet mit Leben.

(Tina Willms)

Weiter geht es.
(in Wewelsburg: von der St. Jodokus-Kirche hinunter zur Alme, bis zur Grillhütte)
Ich achte auf Hoffnungszeichen, die mir begegnen – in der Schöpfung, in Gesprächen mit meinen Wegbegleitern, in den Gesichtern und Worten derer, denen ich begegne

 

Vogelgezwitscher

Lesung: Lk. 24, 28f. (Pfr. Reihs)

Aus dem Lukas-Evangelium, Kapitel 24, die Verse 28 und 29:
Und sie kamen nahe an das Dorf, wo sie hingingen. Und Jesus stellte sich, als wollte er weitergehen. Und die beiden Jünger nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben.

Lied: Gott ist gegenwärtig (EG 165, 8.5 und 7 – Katrin Herting/ Pfrn. Reihs-Vetter)

8. Herr, komm in mir wohnen, lass mein’ Geist auf Erden Dir ein Heiligtum noch werden; komm, Du nahes Wesen, Dich in mir verkläre, dass ich Dich stets lieb und ehre. Wo ich geh, sitz und steh, lass mich Dich erblicken und vor Dir mich bücken.

5. Luft, die alles füllet, drin wir immer schweben, aller Dinge Grund und Leben, Meer ohn Grund und Ende, Wunder aller Wunder: ich senk mich in Dich hinunter. Ich in Dir, Du in mir, lass mich ganz verschwinden, Dich nur sehn und finden.

7. Mache mich einfältig, innig, abgeschieden, sanft und still in Deinem Frieden; mach mich reines Herzens, dass ich Deine Klarheit schauen mag in Geist und Wahrheit; lass mein Herz überwärts wie ein’ Adler schweben und in Dir nur leben.

Ostern: Wir dürfen Wunder erwarten (Pfrn. Reihs-Vetter)

Oft kommen sie behutsam und leise daher.
Als entdecke man einen ersten Krokus im Schnee.
Als stärke einem plötzlich jemand den Rücken.
Als habe man in der Zeitung von Hoffnung gelesen.
Als halte der Tag ein Lächeln bereit.
Ostern: Wunder erwarten. Ja, das dürfen wir.
Gott gibt dem Leben recht.

(Tina Willms) 

Wir gehen weiter.
(in Wewelsburg: von der Grillhütte durch die Waldsiedlung hinauf zum Paul-Schneider-Haus)
Ich suche das Gespräch mit Gott. Es ist ein Beten mit den Füßen und dem Herzen…

 

Lesung: Lk. 24, 30-35 (Pfr. Reihs)

Aus dem Lukas-Evangelium, Kapitel 24, die Verse 30-35:
Und es geschah, als Jesus mit den beiden Jüngern zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte, brach's und gab's ihnen. Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen.
Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete? Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten zurück nach Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren; die sprachen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem Simon erschienen. Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wurde, da er das Brot brach.

Kanon: Der Herr ist auferstanden (EG 118 – Katrin Herting/ Pfrn. Reihs-Vetter)

♫ Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja, Halleluja. ♫
(Text: Osterruf der orthodoxen Kirche; Kanon für 2 Stimmen: Karl Marx 1947)

Impuls (Pfrn. Reihs-Vetter)

Die Geschichte der Emmaus-Jünger endet mit Aufbrüchen. Zur selben Stunde, noch in der Nacht also, standen sie auf, machten sich auf den Weg. Zurück nach Jerusalem. Dorthin, wo scheinbar alles zu einem Ende kam und jetzt ein neuer Anfang auf sie wartet.
Die Wanderung nach Emmaus dauert länger als die beiden Stunden, die man für den Weg von Jerusalem in dieses Dorf benötigt. Sie dauert länger als ein Spaziergang durch Wewelsburg. Sie dauert ein ganzes Leben. Sie führt durch Täler und manchmal über Höhen. Sie führt durch Wüsten und gelegentlich an Quellen. Manche Begegnungen schreiben sich ihr ein. Nehmen Einfluss auf Richtung und Ziel. Und manche Ahnung scheint auf. Wird vergessen. Und scheint oft erst in der Erinnerung wieder auf. Da war doch der Klang von Schritten neben mir, so als ginge ich nicht alleine durch die Nacht...
Eine Geschichte. Ein Gleichnis. Hilflose Zeichen für das, was sich so schwer fassen und noch schwerer beschreiben lässt. Auch wir wissen ja nicht, in welcher Gestalt Christus uns begegnet. Wir stellen Ihn uns zu ähnlich vor. Wir täuschen uns. In Emmaus kam Er als Schriftgelehrter zu den Jüngern. Das nächste Mal vielleicht als LKW-Fahrer, Altenpflegerin, Schulkind. Und wieder ein anderes Mal als schwerkranke Patientin auf der Intensivstation oder als Bettler am Wegesrand. Oder mit Tattoos übersäht, auf der Brust die Schrift „Fool for love“. Die Erscheinungen fügen sich nicht in die Bilder, die wir uns von Ihm machen. Er erscheint immer wieder neu.
Manchmal allerdings, da verdichtet sich die Ahnung zu einem Bild. Das brennt sich ein ins Herz. Für einen kurzen Augenblick haben wir Gewissheit. Sehen die Welt gleichsam von innen. Ganz. Und ungeteilt. Heilige Momente. In diesen Wochen der Corona-Krise habe ich sie gleich mehrfach erlebt. Beim Aufnehmen der Gottesdienste, beim gemeinsamen Singen und Beten, beim Aufstellen der Osterkreuze vor unseren Kirchen. Aber auch beim Einkaufen, in Telefonaten und Briefen. Vielleicht sind wir jetzt einfach besonders sensibel für die Kostbarkeit von Zuwendung und Begegnung und die Sehnsucht, dass da Einer mitgeht auf diesem dunklen Weg, Der besser versteht als wir, ist besonders brennend. – Und dann die Erfahrung: Tatsächlich, Er kommt hinein in unsere Sehnsucht; ist an unserer Seite im Suchen und Tasten und Stolpern, bringt Licht in unser Dunkel und den alles verändernden Funken Hoffnung. Ostererfahrungen, die uns wie die Jünger auf dem Weg sagen lassen: Das war Er!
Ich wünsche uns allen solche Begegnungen mit dem Auferstandenen. Gerade jetzt. In dieser Zeit. Nicht, dass wir Sein Bild dann hätten. Es hat dann vielmehr uns. Und lässt uns so leicht nicht wieder los und gibt gerade so Kraft und Mut, wieder aufzubrechen…
Amen 

Glaubensbekenntnis (Angelina und Louis Aust)

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische/christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied: EG 116, 1.2.4 – Merinolf Herting, Orgel; Katrin Herting, Gesang)

Gebet(Siegfried Eckert – Pfrn. Reihs-Vetter):

christus
zwischen brot und wein
handfeste angebote deiner gegenwart
stehen vor uns
brennende kerzen sind
hilflose zeichen sich verzehrender herzen
die ein ende der trauer erbitten 

solange das gespinst lodert
alles könnte nochmal von vorne anfangen
erwachen wir unsanft aus unseren träumen
rüttelt der schmerz des mangels uns bitter zurecht 

weil das leben nicht mehr so ist wie es war
und jedes gebet um genesung
im abfalleimer des überflusses
auf den müllmann wartet 

christus
hinabgefahrener und hinaufgestiegener
höllenfahrer und himmelsreiter
guter bekannter von lebenden und toten 

zimmere die brücke der auferstehung
über den unsichtbaren fluss
unserer vorausgegangenen
verarzte die vom beten wundgescheuerten hände
die eine letzte umarmung erbetteln
entlasse die toten
aus dem klammergriff unserer sehnsucht 

birg sie gütig
ins nachtgewand deiner ewigkeit 

bis uns an deinem tisch
die gehaltenen augen aufgehen
und wir uns auf dem trampelpfad nach emmaus
wie über den weg laufen.

Vaterunser (Louis Aust)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen

Segen (Pfrn. Reihs-Vetter/ Katrin Herting):

Der Herr segne dich und behüte dich,
der Herr lass leuchten Sein Angesicht über dir und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe Sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
Amen, Amen, Amen

Glockengeläut