Mitwirkende: Pfarrer Claus-Jürgen Reihs, Pfarrerin Almuth Reihs-Vetter, Regina Henkel, Katrin Herting, Jochen Hoffmann, Meinolf Herting, Kirstin Lohfink

Glöckengeläut

Eröffnung

L: Der HERR ist auferstanden
G: Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja
L: Der HERR ist auferstanden
G: Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja
L: Der HERR ist auferstanden
G: Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja

P: Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.
G: Amen.
P: Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
G: Der Himmel und Erde gemacht hat.
P: Der Herr sei mit euch.
G: Und mit deinem Geist.

Begrüßung mit Wochenspruch

Liebe  Gemeinde, der heutige Sonntag ist der Jubelsonntag. Gerade in diesem Jahr fragen wir danach, ob der Jubel angebracht ist in einer Welt der Gefährdungen. Es braucht einen guten Grund zum Jubeln! Als christliche Gemeinde halten wir die Erinnerung und den Glauben daran wach, dass die Welt zwar ist, wie sie ist, dass sie aber nicht der einzige Horizont des Menschen ist. Gott ist der weite, weitere, weiteste Horizont des Lebens. In diesen Horizont sind wir als Geschöpfe hineingestellt: beseelt, geliebt und begrenzt. Und zugleich darüber hinaus noch erlöst, errettet und erneuert. So heißt es im Wochenspruch:   
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2. Korinther 5,17)

Vorbereitungsgebet

Guter Gott, es fällt uns nicht leicht, über das Internet ins Gebet zu finden, zuhause vor dem Bildschirm. Es ist seltsam, allein zu sein und doch vernetzt zu sein mit anderen Menschen. Gib Geduld, diese Vernetzung zu spüren. Gib Vertrauen, auch mit dir vernetzt zu sein. Gib den Mut, den Alltag mit all seinen Herausforderungen und Problemen jetzt zurückzustellen. Gib die Lust, den Sonntag mit all seinen Freuden und Seligkeiten hervorzuholen. Lass deine Nähe und deine Gnade spürbar werden, wenn nun von gehört, gesungen und gesprochen wird. Amen. 

Psalm 66,1-9 EG 730

Jauchzet Gott, alle Lande!
Lobsinget zur Ehre seines Namens;
rühmet ihn herrlich!

Sprecht zu Gott: Wie wunderbar sind deine Werke!
Deine Feinde müssen sich beugen vor deiner großen Macht.

Alles Land bete dich an und lobsinge dir,
lobsinge deinem Namen.

Kommt her und sehet an die Werke Gottes,
der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern.

Er verwandelte das Meer in trockenes Land,
sie konnten zu Fuß durch den Strom gehen.
Darum freuen wir uns seiner

Er herrscht mit seiner Gewalt ewiglich,
seine Augen schauen auf die Völker.
Die Abtrünnigen können sich nicht erheben.

Lobet, ihr Völker, unsern Gott,
lasst seinen Ruhm weit erschallen,

der unsre Seelen am Leben erhält
und lässt unsre Füße nicht gleiten.

Kommt und lasst uns anbeten!

 

Ehre sei dem Vater: WL 23
Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen, Amen, Amen, Amen, Amen, Amen, Amen.

Kyrie: EG 178.7
Kyrie eleison – Herr, erbarme dich!
Christe eleison – Christus, erbarme dich!
Kyrie eleison – Herr, erbarm dich über uns!

Gloria in excelsis: EG 180.2
♫ P: Ehre sei Gott in der Höhe
G: Und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen. ALLE: Gott in der Höh sei Preis und Ehr, den Menschen Fried auf Erden. Allmächtger Vater, höchster Herr, Du sollst verherrlicht werden. Herr Jesus Christus, Gottes Sohn, wir rühmen Deinen Namen; Du wohnst mit Gott, dem Heilgen Geist, im Licht des Vaters. Amen

Tagesgebet

Gott, schöpferisches und erneuerndes Wort, du erneuerst die Natur und wechselst unsere alte Kreatur gegen die neue. Du verheißt uns einen neuen Himmel, der unsere Welt von Sorge trägt. Wir bitten dich: ermutige uns zum Vertrauen in dich, stärke unseren Glauben und lass unter uns Ostern werden, das Fest des neuen Lebens. Das bitten wir durch Jesus Christus, unsern Herrn, Der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und liebt in Ewigkeit.
G: ♫ Amen ♫

Epistel

Die Epistel für den Sonntag Jubilate steht in der Apostelgeschichte des Lukas im 17. Kapitel:
Paulus stand mitten auf dem Areopag und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr die Götter in allen Stücken sehr verehrt. Ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt. Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind. Auch lässt er sich nicht von Menschenhänden dienen wie einer, der etwas nötig hätte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, dass sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts. Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht. Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat. Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, begannen die einen zu spotten; die andern aber sprachen: Wir wollen dich darüber ein andermal weiterhören. So ging Paulus von ihnen. Einige Männer schlossen sich ihm an und wurden gläubig; unter ihnen war auch Dionysius, einer aus dem Rat, und eine Frau mit Namen Damaris und andere mit ihnen. - Worte der heiligen Schrift.
G: „Gott sei Lob und Dank.“

Halleluja

♫ Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. ♫
Hallelujavers:
Lektor*in: Lobet Gott in seinem Heiligtum! Alles, was Odem hat, lobe den HERRN
Hallelujagesang eg 181.5
Lektor*in: Der HERR ist auferstanden
Gemeinde: Er ist wahrhaftig auferstanden
Hallelujagesang: eg 181.5

Lesung des Evangeliums:

Das Evangelium für den Sonntag Jubilate steht beim Evangelisten Johannes im 15. Kapitel:
G: ♫ „Ehr sei Dir, oh Herre.“ ♫
CHRISTUS spricht: Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger. - Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
G: ♫ „Lob sei Dir, oh Christe.“ ♫

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Predigt

Gnade sei mit euch und Frieden von Gott, unserem Weingärtner, und unserem Weinstock Jesus Christus, amen.

Liebe Gemeinde!
Wo können wir bleiben?

Es ist Sommer. Die Freunde aus der Ferne sind für ein paar Tage da. Wie immer: die Zeit vergeht viel zu schnell. Es gibt so vieles zu sagen, so vieles gemeinsam zu erleben. Das Lachen lässt sich nicht auf Eis legen. Die Fragen wollen nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die Blicke, die wir austauschen, unsere Körpersprache, alles drückt aus: wir sind verbunden. Wir gehören zusammen. Wir pflegen unsere Freundschaft durch die gegenseitigen Begegnungen. Wir vertiefen unsere Verbundenheit mit der Teilhabe an den Sorgen und Freuden im Beruf wie im Zusammenleben. Es ist ein wunderbares Geschenk.
Doch schon sind die Tage der Gemeinschaft wieder vorüber. Der Tisch wird ein letztes Mal gedeckt. Die Taschen stehen schon gepackt im Flur. Die Blicke suchen sich und wollen sich festhalten, aber der Abschied naht. Das Ohr hört schon die Verkehrsnachrichten. Kein Stau zum Glück. Ach, gäbe es doch einen Stau von unserer Haustür zu eurer Haustür. Da rutschen die Worte dann heraus: „Bleibt doch noch! Bleibt doch noch bei uns, bitte. Vielleicht nur noch eine Stunde. Aber bitte, bleibt noch ein wenig!“ Und auch die Freunde sprechen es aus: „Wir würden so gerne noch bleiben. Die Zeit mit euch tut uns so gut. So wertvoll. Wir fahren nicht gerne.“
Hier können wir bleiben. Hier ist gut für uns!

Wo können wir bleiben? Es ist Corona-Zeit. Die neue Jahreszeit. Wir bleiben zuhause. Kein Besuch kommt, nur der Postbote klingelt mal an der Tür und ist dann ganz schnell wieder weg. Seit Wochen schon geht das so. Die Tage schleppen sich dahin, die Stunden ziehen sich zäh wie ein durchgekautes Kaugummi, die Sekunden tropfen zähflüssig wie Motorenöl durch den Tag. Die Nerven liegen langsam blank. Die Haut wird dünner. Es ist lange her, dass wir gejubelt haben. Der Glanz in den Augen ist stumpfer geworden, die Schultern ziehen nach vorn und der Kopf neigt sich leicht vornüber. Die Ohren können die ewigen Ermahnungen aus dem Fernsehen und dem Radio nicht mehr hören: „Bleiben sie zuhause!“ 60 Quadratmeter mit zwei Kindern und ohne Balkon oder Garten.
Hier können wir nicht länger bleiben. Das tut uns nicht gut!

Wo können wir bleiben?
Jesus Christus spricht: Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Es ist Osterzeit. Frohe Zeit. Christus-Zeit. Wir bleiben in Christus. Unsere Zeit steht in seinen Händen. Jedes Glockenläuten am Sonntagmorgen erinnert daran, dass Christus bei uns bleibt. Über die Städte und Dörfer, über die Felder und Wälder durch die Mauern und Fenster klingt die Botschaft: Christus bleibt. Sie dringt an Ohren, die sich danach sehen. Sie dringt an Ohren, die das nicht wissen. Sie dringt an Ohren, die das ablehnen. Und doch ist mit jedem Glockenschlag die Botschaft da: Christus bleibt dieser Welt treu. Er bleibt in uns gegenwärtig. Es ist die ungeheure tröstliche Botschaft, dass Christus, der Gekreuzigte und Auferstandene bleibt. Als Freude. Als Hoffnung. Als Jubel. Als Anstoß. Als Frage. Als Antwort. In der Gemeinschaft mit dem Auferstandenen spüren wir die Kraft des Lebens, die Auferstehung mitten am Tag. In der Gemeinschaft mit Christus kann ich den Frust darüber aushalten und ertragen, dass ich mich nicht mehr so frei bewegen kann wie ich es gerne würde; ich finde dort die Kraft der Hoffnung, die das Ende der Corona-Pandemie herbeisehnt und sich nicht davon unterkriegen lässt. Ich finde die Kraft der Hingabe, die eigene Betrübnis zu überwinden und die Betrübnis anderer zu teilen, Sorgen zu hören, Trost zu geben, Not zu lindern, Hoffnung zu wecken. Frucht zu sein.

Wo können wir bleiben?
Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen.
Es ist Krisenzeit. Zeit des Zweifels und der Abkehr. Wer jetzt die Krise zum allgegenwärtigen Thema macht und in ihr den eigenen Ort sucht, der sich von ihr das Quartier richten lässt, der trennt sich von der Energie des lebendigen und auferstandenen Christus. So blöd kann doch niemand sein!  Und doch, die Möglichkeit dazu besteht. Christus zwingt niemanden, bei ihm zu bleiben. Er macht nur deutlich, welche Konsequenzen das hat. Das ist so als ob du dich selbst zum Auißenseiter in der Klasse machst, auf dem alle rumtrampeln und den alle ohne Schaden mobben dürfen, und die dich dann schon mal spüren lassen, wie der soziale Tod sich anfühlt. Das ist so, als ob du dich selbst aus deiner community entfernst und plötzlich ohne den Halt deiner Beziehungen auskommen musst. Das ist so, als ob die Spinne den letzten Faden durchtrennt, mit dem sie an ihrem Netz hängt: und dann fällt sie zu Boden. Wird leichte Beute für all die Tiere, die am Boden jagen. Gib die Gemeinschaft mit Gott nicht auf! Verfalle nicht dem Irrtum, dass du selbst alles gut hinkriegen könntest: Als ob du dich selber aus der Schlinge der Corona-Depression ziehen könntest? Niemals. Als ob du dir selber Hoffnung schenken könntest? Nein.

Wo können wir bleiben? Es ist Glaubenszeit Vertrauenszeit. Bekenntniszeit: Stellung beziehen. Farbe bekennen. Haltung zeigen. Alle Kanäle öffnen, damit Christus in uns wirken kann. Ja sagen zum eigenen Leben, weil Christus ja dazu sagt. Ja sagen zum Leben anderer, zum gefährdeten, gekränkten, verletzten Leben, weil Christus es in Christus eine Bleibe hat und heilen will. Er wirbt um uns und um unser Bleiben. Wie ein Freund, der nicht allein lassen will, der immer zu uns hält, der unsere Einsamkeit erträglich macht, 

Im Kraftfeld seiner Treue verheißt er volles Leben. Ein Leben in Gemeinschaft, das die Einsamkeit kennt und aushält und überwindet. Ein Leben in Kraft, das die Schwäche kennt und aushält und trägt. Ein Leben in Verbundenheit, das die Trennung kennt und aushält und heilt. Ein Leben in Freundschaft, das Enttäuschung kennt und aushält und vergibt. Dort kann und will ich bleiben.

Amen. Und der Frieden Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.
Amen. 

Fürbittengebet

Wir bitten dich, Gott, an diesem Tag für alle Menschen, denen nicht zum Jubeln ist:

Wir bitten dich für die Menschen, die schutzlos der Corona-Pandemie ausgeliefert sind, ohne sauberes Wasser, ohne ein funktionierendes Gesundheitssystem, ohne Masken. Steh ihnen bei, tröste und bewahre sie. Herr, erbarme dich!

Wir bitten dich für die Menschen bei uns, die unter den Einschränkungen des Lebens leiden, die Einsamkeit ertragen müssen, die vergeblich nach Gesichtern hinter Maske suchen, die von Angst beherrscht sind. Erbarme dich!

Wir bitten dich für die Menschen bei uns, die gegen die Einschränkungen des Lebens aufbegehren, die Kontakte suchen, die wieder loslegen wollen, die leichten Sinnes leben wollen. Erbarme dich!

Wir bitten dich für die, die Verantwortung tragen, dass sie sich ihrer schrecklichen Macht über andere bewusst sind, dass sie sich immer iweder neu verorten zwischen Vorsicht und Mut, zwischen Angst und Leichtsinn. Erbarme dich!

Wir bitten dich für alle, die sich für andere einsetzen: auf den Intensivstationen und in den Krankenhäusern, in den Gesundheitsämtern und bei den Feuerwehren, auf den Parlamentssitzen in Bund und Land, in den Räumen der Suppenküchen, Tafeln und Armenspeisungen. Erbarme dich!

Wir bitten dich für unsere Gemeinden, für die Partnerschaftsgemeinden in Tansania, für die Gemeinden in ökumenischer Verbundenheit, dass wir nicht aufhören, dir die Ehre zu geben und den Menschen zu dienen. Gib uns Geduld für einen verantwortlichen Weg zurück zum Gottesdienst vor Ort, zur Seelsorge und zur Begegnung. Erbarme dich!

Vaterunser

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Segen

♫ G: Amen, Amen, Amen ♫

Klingelbeutel

Klingelbeutel In unseren Gottesdiensten sammeln wir regelmäßig den Klingelbeutel ein. Auch, wenn wir derzeit nicht zur gemeinsamen Feier zusammenkommen können, möchten wir Gelegenheit geben, zu teilen und wichtige kirchliche Aufgaben zu unterstützen. Wenn Sie diese Gelegenheit nutzen möchten, überweisen Sie den von Ihnen zu bestimmenden Geldbetrag bitte auf das Konto der
Ev. Kirchengemeinde Büren-Fürstenberg
IBAN DE34 4726 1603 0135 3000 00 
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