Mitwirkende: Louis Aust, Pfr. Peter Gede, Christoph, Ronja und Simon Graunke, Regina Henkel, Katrin und Meinolf Herting, Pfrn. Almuth Reihs-Vetter

Musik zum Eingang: Choralbearbeitung zu EG 106, Erschienen ist der herrlich Tag (Meinolf Herting)

Musik zum Eingang: Choralbearbeitung zu EG 106, Erschienen ist der herrlich Tag (Meinolf Herting)

Im Namen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.
Amen.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
Der Himmel und Erde gemacht hat.
Der Herr sei mit euch.
Und mit deinem Geist.

Begrüßung (Pfrn. Reihs-Vetter)
Herzlich willkommen zum ökumenischen Gottesdienst am Quax-Hangar des Flughafens Paderborn-Lippstadt in Ahden und an den Bildschirmen zuhause.
Es ist Osterzeit. Wir Christinnen und Christen feiern unsern auferstandenen Herrn Jesus Christus! Wir feiern Seinen Sieg über den Tod – und das inmitten einer Zeit, in der die Corona-Pandemie die Welt überrollt und schon unzählige Menschenleben gefordert hat. „Der Tod verschlungen in den Sieg“!? Das ist eine Botschaft, die sich dem, was vor Augen ist, diametral entgegenstellt. - Und das war von Anfang an so. Damals vor über 2000 Jahren in Jerusalem und seitdem immer wieder erklingt die gute Nachricht vom Sieg des Lebens in einer Wirklichkeit, die von Leid und Tod gezeichnet ist. Sie wird ständig in Frage gestellt durch die Verhältnisse und in Zweifel gezogen durch die Erfahrungen, die Menschen machen. Aber sie ist nie verstummt. Im Gegenteil: Sie bahnt sich bis heute den Weg in die Herzen der Menschen. Sie öffnet ihnen die Augen, dass weiter und tiefer sehen lernen. Sie schenkt Glauben, lässt Hoffnung erblühen und erweckt ungeahnte Kräfte zum Leben.
So feiern wir auch heute – nicht in unseren Kirchen, dafür aber in ökumenischer Weite, Wohnung, an Wohnung, Haus an Haus; Auto an Auto, „dem Himmel nah…“. Gemeinsam loben wir „Gott, Der uns nach Seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten!“(1. Petr. 1, 3)
Des wolln wir alle fröhlich sein!:

Psalmgebet: Ps. 116, 1-9.13 (Pfrn. Reihs-Vetter/ Chr. Graunke)

Das ist mir lieb,
dass der HERR meine Stimme und mein Flehen hört.

Denn er neigte sein Ohr zu mir;
darum will ich mein Leben lang ihn anrufen.

Stricke des Todes hatten mich umfangen,
des Totenreichs Schrecken hatten mich getroffen;
ich kam in Jammer und Not.

Aber ich rief an den Namen des HERRN:
Ach, HERR, errette mich!

Der HERR ist gnädig und gerecht,
und unser Gott ist barmherzig.

Der HERR behütet die Unmündigen;
wenn ich schwach bin, so hilft er mir.

Sei nun wieder zufrieden, meine Seele;
denn der HERR tut dir Gutes.

Denn du hast meine Seele vom Tode errettet,
mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.

Ich werde wandeln vor dem HERRN
im Lande der Lebendigen.

Ich will den Kelch des Heils erheben
und des HERRN Namen anrufen. 

Ehre sei dem Vater: WL 23 (Chr. Graunke/ K. Herting/ Pfrn. Reihs-Vetter)
♫ Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen, Amen, Amen, Amen, Amen, Amen, Amen. ♫

Kyrie (Pfrn. Reihs-Vetter/ Chr. Graunke/ K. Herting)

Jesus Christus, auferstandener Herr,
den Jüngern hast Du Deinen Frieden zugesprochen –
doch wir trauen Deinem Frieden wenig angesichts der Not, die uns umgibt. 

Jesus Christus, auferstandener Herr,
Du hast die Jünger gesandt wie Dich der Vater gesandt hat –
doch wir fühlen uns überfordert und wagen nicht einmal kleine Schritte. 

Jesus Christus, auferstandener Herr,
Du hast seliggepriesen, die nicht sehen und doch glauben –
Doch wir trauen nur dem, was uns vor Augen liegt. 

Osterkyrie (Melodie: EG 178.7/ GL 158)

♫ Der lebendig kam und den Zweifel nahm – ♫

♫ Herr, erbarme Dich. ♫
♫ Schöpfer der neuen Welt, Tröster, Der uns erhält. – ♫

♫ Christus, erbarme Dich. ♫
♫ Der den Tod bezwingt und das Leben bringt. – ♫

♫ Herr, erbarme Dich. ♫

Gnadenzuspruch (Pfrn. Reihs-Vetter):

Hört die Ermutigung aus dem 1. Petr.-Brief:
Jesus Christus habt ihr nicht gesehen und habt Ihn doch lieb;
Und nun glaubt ihr an Ihn, obwohl ihr Ihn nicht seht.
Ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude,
wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt,
nämlich der Seelen Seligkeit. (1. Petr. 1, 8f.) 

Gloria in excelsis: EG 180.2/ GL 172 (Pfrn. Reihs-Vetter/ Chr. Graunke/ K. Herting)

P: Ehre sei Gott in der Höhe.
G: Und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen.
ALLE: Gott in der Höh sei Preis und Ehr, / den Menschen Fried auf Erden. / Allmächtger Vater, höchster Herr, /  Du sollst verherrlicht werden. / Herr Jesus Christus, / Gottes Sohn, / wir rühmen Deinen Namen; / Du wohnst mit Gott, dem Heilgen Geist, / im Licht des Vaters. / Amen

(Text: Ökumenische Fassung 1971 nach »Gloria in excelsis Deo« 4. Jh.; Melodie: Augsburg 1659)

Tagesgebet (Pfrn. Reihs-Vetter):

Du Gott des Lebens,
hier sind wir vor Dir mit unseren Fragen und Sorgen,
mit unseren Zweifeln und all unserer Not.
Wir bitten Dich,
schenk Du uns Ohren, die verständig hören,
Augen, die recht sehen,
Hände, die begreifen,
Finger, die den Sieg des Lebens ertasten.
Hilf uns, Dir zu vertrauen.
Wehre unserem Zweifel
und schenk uns den Glauben gegen den Augenschein.
Das bitten wir Dich durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unsern Herrn,
Der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und Leben schenkt in Ewigkeit.
Amen

Alttestamentliche Lesung: Jes. 40, 26-31 in der Übersetzung nach Martin Luther 2017 (Louis Aust):

Die alttestamentliche Lesung steht beim Propheten Jesaja im 40. Kapitel, in den Versen 26-31:
Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat all dies geschaffen? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so groß, dass nicht eins von ihnen fehlt. Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: »Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht geht an meinem Gott vorüber«? Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich. Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
Worte der heiligen Schrift.

Evangeliumslesung: Joh. 20, 19-29 in der Einheitsübersetzung 2016 (Pfrn Reihs-Vetter)

Das Evangelium steht bei Johannes im 20. Kapitel. Es ist zugleich der Predigttext für diesen Gottesdienst:

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.

Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.

Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus

Halleluja EG 181.5 (K. Herting/ Pfrn. Reihs-Vetter):

♫ Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. ♫
L: Der Herr ist auferstanden .
G: Er ist wahrhaftig auferstanden!
♫ Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. ♫

Predigt zu Joh. 20, 19f.(21-23)24-29 (Pfr. Gede)

Liebe Schwestern und Brüder,

zu meinen Hobbies gehört seit Jahren das regelmäßige Schwimmen. Dabei trifft man natürlich in der Schwimmoper Paderborn Menschen mit der gleichen Leidenschaft. Noch in der Badehose erkannte mich dort ein Mann als Priester. Er wollte mit mir über den Glauben sprechen und sagte: „Zu Hause habe ich bestimmt einen Meter Bücher stehen, die von Gott und dem Christentum handeln. Ich habe sie gelesen, aber ich kann nicht glauben.“ Im weiteren Gespräch habe ich ihm gesagt, dass der Glaube nicht nur aus Glaubenswissen über Gott und Jesus und die Gebote bestehe, sondern aus der gemeinschaftlichen Erfahrung und Begegnung mit dem Herrn begründet wird und lebt. Wie beim Apostel Thomas.

In der Gemeinschaft der Jünger erfährt er von ihrem Glauben an den auferstandenen Herrn. In der Begegnung mit Jesus findet er zum Glauben. Glauben braucht die Gemeinschaft mit anderen Menschen, mit denen ich über Gott sprechen und mit ihnen Gott loben danken, bitten kann. Glauben braucht die Gemeinschaft mit der Schöpfung: Das Erleben der wunderbaren Natur, deren Neu-werden wir in diesem Frühling wieder bestaunen und darin Gottes Wirken erkennen dürfen. Glauben lebt von der Begegnung mit Jesus im Gebet. Auch die Begegnung mit meinen eigenen Verwundungen, seelischen und körperlichen Verletzungen, Misserfolgen, Versagen, dass ich erleiden muss, bringen mich zum Nachdenken über mein Leben, über den Sinn meiner Existenz, die endlich, zeitlich begrenzt ist. Thomas erkennt Jesus an seinen Wundmalen. Der Auferstandene ist der Gekreuzigte. Thomas sieht und fühlt: es ist der echte Jesus mit verwandeltem Leib. 

In allem Gott suchen und finden ist ein Leitwort des Heiligen Ignatius, der den Jesuitenorden gegründet hat. Damit meint er die Anwesenheit Gottes in allem, was ist. Dazu gehört auch die gegenwärtige Corona-Situation. Der Zweifel an Gott, auch in dieser Corona-Zeit, kann uns stärker nach Gott fragen lassen. Wieso lässt Gott das zu, dass so ein Virus das gewohnte Leben in fast allen Ländern der Erde lahmlegt und so viele Todesopfer fordert oder Menschen krank macht? Was bedeutet das, was will er uns damit sagen? Will er uns strafen? Manche sagen, so konnte es ja auch nicht mehr weitergehen, dass alle machen was sie wollen.

Glaubenszweifel, das Fragen nach Gott sind erlaubt. Der Apostel Thomas, der so gerne als Zweifler bezeichnet wird, nimmt sich dieses Recht heraus. Der auferstandene Jesus lässt ihn gewähren, denn er will keinen blinden Kadavergehorsam. Jesus erkennt die Gelegenheit, Thomas die Wirklichkeit zu zeigen: er, der Auferstandene ist auch der Gekreuzigte. Jesus schenkt dabei dem Thomas die Möglichkeit, intensiv seinen Zweifeln und Fragen nachzugehen. Denn sie sollen die Begegnung mit dem auferstandenen Christus vertiefen.

Wenn wir das Evangelium heute hören, hineingesprochen in diese Corona-Zeit, macht es uns Mut, unseren Zweifeln und Fragen zu folgen. Sie führen uns direkt zu Jesus dem Christus, der heute lebt und Milliarden Menschen Kraft zum und Trost im Leben schenkt.

Genauso dürfen wir zweifeln an den Fähigkeiten und Möglichkeiten des Menschen. Das wird mir bewusst, wenn ich auf meine eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten blicke.

Ganz gleich, welche Frage, welchen Zweifel, welche Meinung Sie haben: die Frage nach Gott tut sich auf. Möglicherweise ist das eine erste Frucht dieser Verwundung durch die Corona-Krise: wir fragen wieder nach Gott. Für manche stand er gar nicht mehr auf der Tagesordnung, weil sie sich schon an seine Stelle gesetzt hatten. Corona aber zeigt uns: Der Mensch ist nicht Gott. Und Corona lehrt uns: Der Mensch hat nicht alles im Griff, auch wenn uns dies manchmal vorgegaukelt wird. Ich wünsche mir, dass wir besser verstehen, wie sicher wir in Gottes Händen und in seinen Wunden geborgen sind.

Dabei tut es mir gut, dass ich in mir die Anlage entdecke, nach dem zu forschen, was über mich selbst hinausgeht. Wer oder was hat mir das Leben geschenkt? Bin ich nur ein Zufallsprodukt oder doch ein Liebesbeweis Gottes?

Dieses Fragen, das nicht immer eine befriedigende Antwort erhält, macht mir Mut, über meine Grenzen hinaus zu denken, und lässt mich erahnen, dass es mehr geben kann als das, was ich sehe und fühle. Dieses Fragen und Suchen lässt mich den Glauben finden, dass alles ein großes Geheimnis ist, das wir Gott nennen dürfen, der sich selbst erklärt in dem Gottmenschen Jesus Christus. Er ist Mensch geworden, hat das Leben gelebt, das Gott will, hat dafür gelitten, ist umgebracht worden und auferstanden, damit wir nicht liegenbleiben. Dieser Gottesdienst hier am Flughafen will uns Hoffnung darauf machen, dass wir abheben und aufsteigen können in eine neue Wirklichkeit des Himmels. In der Gemeinschaft mit Jesus Christus und mit allen, die zu ihm durch die Taufe gehören, können wir tröstend und ermutigend erfahren: Wir sind dem Himmel so nah! Amen

Musik zur Meditation: Jürgen Moser: Bergkristall (R. Henkel)

Glaubensbekenntnis (Christoph, Ronja und Simon Graunke)

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische/christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Kanon zur Jahreslosung: Ich glaube, hilf mir vertraun (K. Herting/ A. Reihs-Vetter)

♫ Ich glaube, ich glaube, ich vertraue Dir ja. Ich glaube, ich glaube, ich vertraue Dir ja – und kann es doch nicht, kann es doch nicht, kann es doch nicht. Hilf mir vertrauen, ja, hilf mir vertraun! ♫
(Text: Mk. 9, 24; Musik: Ute Springer, 2019)

Bekanntmachungen und Fürbittengebet

Bekanntmachung von Amtshandlungen (Pfrn. Reihs-Vetter):

Aus der evangelischen Gemeinde verstarb am 08.04.2020 Frau Waltraud Paul, geb. Hecker aus Büren. Sie hatte eine konfessionsverbindende Ehe geführt und war daher auch in der katholischen Kirchengemeinde zuhause.

 

Fürbittengebet (Chr. Graunke/ K. Herting/ Pfrn. Reihs-Vetter)

Lasst uns beten:

Du Auferstandener,
Christus,
unsichtbar in unserer Mitte.
Zu Dir beten wir.

Du bist das Leben.
Du hast dem Tod die Macht genommen.
Doch wir erleben,
wie der Tod immer noch nach uns greift.
Wir bitten um Dein Leben
für Waltraud Paul, dass sie in Deiner Herrlichkeit schauen darf, was sie hier geglaubt hat.
Für ihre Angehörigen und Freunde, dass sie dankbar zurückblicken und getrost nach vorne schauen.
Für uns alle, dass wir die Kostbarkeit des Lebens erkennen und es schützen und bewahren.

Wir bitten um Dein Leben

für alle die, die gegen den Tod ankämpfen,
für die, die dem Tod ausgeliefert sind,
für die, deren Kräfte versiegen.
Nimm uns die Angst.
Schenk uns Glauben.

Christus, Du Auferstandener.
Du bist das Leben.
Du schenkst den Frieden, der die Welt überwindet.
Doch wir erleben,
wie weiter Unfriede herrscht.
Wir bitten um Deinen Frieden
für die Menschen in Syrien,
für die Flüchtlinge, die in Lagern unter menschenunwürdigen Bedingungen zusammengezwängt sind
für alle, die eingesperrt und bedrängt werden,
Wir bitten um Deinen Frieden

in unseren Häusern und Familien,
in unserer Nachbarschaft,
in unserem Land.
Nimm uns die Angst.
Erfülle uns mit Deinem Frieden.

Christus, Du Auferstandener.
Du bist das Leben.
Du sendest die Deinen in der Kraft des Geistes.
Du lässt uns auf- und durchatmen
und gibst uns einen langen Atem für unsere Aufgaben.
Wir danken Dir
für den Atem,
für die Menschen an unserer Seite,
für den Glauben und Dein Wort, das bleibt.
Wir bitten um Deinen Geist
für alle, die nach Dir suchen und fragen,
für alle, die Dich bezeugen in Wort und Tat,

für alle, die die Botschaft vom Leben in die Welt tragen.

Wir bitten um Deinen Geist
für unsere Gemeinde hier heute Morgen,
für Deine Kirche in den unterschiedlichen Konfessionen,
für Deine weltweite Christenheit.
Nimm uns die Angst.
Beflügle uns mit Deinem Geist.

 

Vaterunser:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name!
Dein Reich komme!
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden!
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen,
denn Dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit,
Amen. 

Segen (Pfrn. Reihs-Vetter):

Der Herr segne euch und behüte euch.
Der Herr lass leuchten Sein Angesicht über euch
und sei euch gnädig.
Der Herr erhebe Sein Angesicht auf euch
und gebe euch Frieden.
Amen

Musik zum Nachklang: Henry Heron: Voluntary in G (Regina Henkel)

Kollekten-Hinweis:

In unseren Gottesdiensten sammeln wir regelmäßig Kollekten ein. Auch, wenn wir derzeit nicht zur gemeinsamen Feier zusammenkommen können, möchten wir Gelegenheit geben, zu teilen und wichtige kirchliche Aufgaben zu unterstützen. Wenn Sie diese Gelegenheit nutzen möchten, überweisen Sie den von Ihnen zu bestimmenden Geldbetrag bitte auf das Konto der

Ev. Kirchengemeinde Büren-Fürstenberg
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Vielen Dank!